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Premier League setzt sich Netto-Null-Ziel bis 2040

(c) GEPA pictures/ ZUMA Press/ News Images/ Mark Cosgrove

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Die Premier League hat eine neue Strategie für ökologische Nachhaltigkeit vorgestellt, mit der sie bis 2040 klimaneutral werden will.

Die Maßnahmen umfassen die Unterstützung der Dekarbonisierung, die Förderung nachhaltiger Programme und die Einbindung von Fans sowie Gemeinden in umweltfreundliche Initiativen. Die Premier League verfolgt das Ziel, Umweltveränderungen durch zentrale Maßnahmen sowie durch die aktive Beteiligung von Fans und Vereinen zu erreichen. Ein Kernaspekt der Strategie ist die Schaffung eines Mindeststandards für Umweltschutzmaßnahmen, den alle Clubs umsetzen sollen. Zudem bietet die Premier League Online-Foren für den Austausch bewährter Praktiken an.

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Richard Masters, Geschäftsführer der Premier League, betonte die große Reichweite des englischen Fußballs: „Hunderte Millionen Fans weltweit begeistern sich für die Premier League. Wir haben die Möglichkeit, das Bewusstsein für den Klimawandel zu schärfen und positive Verhaltensänderungen anzuregen.“

Zusätzlich zu den Maßnahmen für die Vereine bleibt auch die Aufklärung über Nachhaltigkeit ein wichtiger Bestandteil der Strategie. Im Rahmen des Premier League Life Skills and Personal Development Programme können Akademiespieler an kostenlosen Schulungen teilnehmen, um ihr Verständnis für den Klimawandel zu vertiefen.

Bereits 2021 hatte sich die Premier League mit der Unterzeichnung des UN Sports for Climate Action Framework verpflichtet, bis 2040 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Damit setzt sich die Liga ein ambitioniertes Ziel – zehn Jahre früher als die britische Regierung, die 2050 anstrebt.

Während britische Regierungsvertreter zuletzt Zweifel an der Erreichbarkeit des nationalen Netto-Null-Ziels äußerten, verfolgt die Premier League ihren Plan konsequent weiter. Durch die Kombination von Klimaschutzmaßnahmen, Bildungsprogrammen und einer aktiven Rolle der Clubs soll die Liga langfristig nachhaltiger gestaltet werden.

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