sportsbusiness.at

Premier League hält an PSR-Regeln für die Saison 2025/26 fest

(c) GEPA pictures/ AMA sports/ Robbie Jay Barratt

Diesen Artikel teilen

Die Premier League wird auch in der kommenden Saison an den bestehenden Rentabilitäts- und Nachhaltigkeitsregeln (PSR) festhalten. Der erwartete Wechsel zu einem neuen Finanzsystem verzögert sich – unter anderem wegen der Klage von Manchester City und der Einführung einer unabhängigen Regulierungsbehörde.

Die Premier League hat entschieden, die aktuellen Rentabilitäts- und Nachhaltigkeitsregeln (Profitability and Sustainability Rules, PSR) auch in der Saison 2025/26 beizubehalten. Diese Vorschriften erlauben den Vereinen, innerhalb eines Drei-Jahres-Zeitraums maximal 105 Millionen Pfund (rund 123 Millionen Euro) Verlust zu machen. Verstöße gegen diese Regeln hatten in der laufenden Spielzeit bereits Punktabzüge für den FC Everton (insgesamt acht Zähler) und Nottingham Forest (vier Punkte) zur Folge. Auch Leicester City sieht sich derzeit mit einem laufenden Verfahren konfrontiert.

Eigentlich war erwartet worden, dass die Premier-League-Klubs zur Saison 2025/26 auf ein neues Finanzsystem umstellen. Doch die anhaltende rechtliche Auseinandersetzung mit Manchester City sowie Unsicherheiten im Zusammenhang mit der geplanten Einführung einer unabhängigen Regulierungsbehörde im englischen Fußball führten zu der Entscheidung, die Reformpläne vorerst zu pausieren.

Teil der ursprünglich geplanten Reformen sind die sogenannten Squad Cost Rules (SCR) und die Top-to-Bottom Anchoring (TBA). Die SCR sehen vor, dass die Ausgaben für Spielergehälter, Transfers und Beratergebühren auf 85 Prozent der Klub-Einnahmen begrenzt werden – ähnlich den UEFA-Regularien, die diese Quote ab der kommenden Saison auf 70 Prozent deckeln. Das TBA-Modell zielt darauf ab, die Ausgaben der Vereine an die Einnahmen des finanziell schwächsten Klubs in der Liga zu koppeln – eine Maßnahme, die als besonders umstritten gilt.

Bei einem Treffen der Klubverantwortlichen am 13. Februar in London herrschte laut Liga-Quellen breite Zustimmung, die SCR- und TBA-Regeln im Hintergrund weiter zu testen. Eine vollständige Einführung wird jedoch frühestens zur Saison 2026/27 erwartet.

Die PSR-Regeln stehen seit ihrer Einführung in der Kritik. Aston-Villa-Miteigentümer Nassef Sawiris hatte sie bereits 2023 als „nicht gut für den Fußball“ bezeichnet. Trotz der Widerstände und der laufenden Rechtsstreitigkeiten bleibt das Finanzreglement für die nächste Spielzeit aber vorerst unverändert.

Österreichs größtes Sport-B2B-Netzwerk

Neueste Beiträge

(c) ADMIRAL

Ein Graffiti, tausende Einlösungen: Die Zahlen hinter dem gelungenen WM-Gag von ADMIRAL [Partner-News]

(c) Sequence Five

„Weltmeister OIDA!“: Wiener Filmproduktion setzt auf KI und Fußball-Humor

(c) GEPA pictures/ Chris Bauer

Sturm Graz darf Champions-League-Qualifikation in Liebenau austragen

36 Sportfachhändler legten 1966 in Frankreich den Grundstein für Sport 2000, unterstützt von namhaften Persönlichkeiten des internationalen Sports. Am Bild v. l. n. r.: Pierre Batteux, ehemaliger Fußballspieler und Trainer; Roger Piantoni, ehemaliger Fußballnationalspieler und Manager bei adidas; Albert Batteux, ehemaliger Nationaltrainer der französischen Fußballnationalmannschaft; Just Fontaine, ehemaliger Fußballnationalspieler; Fabien Muniesa, ehemaliger Mitarbeiter bei Sport 2000 Frankreich. | (c) Sport 2000 International

Sport 2000 feiert 60-jähriges Bestehen

(c) MotoGP

Würth wird Partner des MotoGP-Rennens am Sachsenring

Podcast​

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen