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Olympique Lyon bleibt erstklassig – Auflagen sollen finanzielle Stabilität sichern

(c) GEPA pictures/ Roger Petzsche

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Olympique Lyon wird in der Saison 2025/26 weiterhin in der höchsten französischen Spielklasse antreten. Das Berufungskomitee der Fußballfinanzaufsicht DNCG hat eine zuvor verhängte Entscheidung zum Zwangsabstieg aufgehoben.

Damit ist auch der Startplatz des Klubs in der UEFA Europa League gesichert. Die Entscheidung folgt auf eine Berufung gegen das ursprüngliche Urteil, das wegen erheblicher finanzieller Probleme des Klubs – darunter Schulden in dreistelliger Millionenhöhe – gefällt worden war. OL hatte demnach nach Ansicht der DNCG die wirtschaftliche Lage nicht ausreichend stabilisiert.

Mit dem nun erreichten Erfolg im Berufungsverfahren erkennt die Behörde die Maßnahmen der neuen Vereinsführung an, auferlegt dem Klub jedoch zugleich finanzielle Auflagen. Dazu gehören unter anderem eine Begrenzung der Gehälter und Transfersummen.

Die wirtschaftliche Schieflage des Vereins ist nicht neu. Bereits Ende 2024 wurde Lyon wegen seiner Verschuldung zunächst auf Bewährung zum Abstieg verurteilt. Im Juni 2025 folgte die Vollstreckung. Klubbesitzer John Textor zog sich daraufhin aus seinen Führungsrollen zurück. Die bisherige Mehrheitseignerin des Frauenteams, Michele Kang, übernahm den Vorsitz sowie die Geschäftsführung innerhalb von Textors Holdinggesellschaft Eagle Football.

Kang kündigte an, künftig auf eine stabile und transparente Vereinsführung zu setzen: „Die heutige Entscheidung ist der erste Schritt, um das Vertrauen in Olympique Lyon wiederherzustellen.“ Gemeinsam mit dem Investmentfonds ARES, der bereits als Kreditgeber fungiert, sollen kurzfristig liquide Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro bereitgestellt werden. Kang erklärte bei einer Pressekonferenz: „Es ging um den verfügbaren Cashflow, neue Liquiditätszuschüsse und Garantien für den Fall eines negativen Cashflows. In diesen drei Punkten haben wir ihre Anforderungen erfüllt.“

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