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Olympia-Eishockeyhalle: Offene Fragen nach Testevent in Mailand

(c) IMAGO | NurPhoto

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Knapp einen Monat vor Beginn des olympischen Eishockeyturniers sorgen Baufortschritt und technische Details der neuen Halle Santa Giulia in Mailand für Diskussionen.

Ein jüngstes Testspiel hat offene Punkte sichtbar gemacht, die bis zum Turnierstart noch geklärt werden müssen. Die Halle Santa Giulia gilt als eines der zentralen Neubauprojekte für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina. Der Zeitplan für die Fertigstellung ist seit längerem angespannt. Am vergangenen Wochenende kam es im Rahmen eines italienischen Cup-Spiels, das als Testevent diente, zu einer kurzfristigen Spielunterbrechung, nachdem sich ein kleines Loch im Eis gebildet hatte. Die Partie wurde nach wenigen Minuten fortgesetzt, der Vorfall lenkte jedoch erneut Aufmerksamkeit auf den aktuellen Zustand der Arena.

Nach Medienberichten sind Teile der Infrastruktur noch nicht vollständig fertiggestellt. Auf den Tribünen wird weiterhin gearbeitet, technische Installationen sind sichtbar, und auch Nebenbereiche wie Trainingsflächen und Umkleideräume befinden sich laut internationalen Berichten noch im Ausbau. Demnach steht bislang nur ein Teil der geplanten Kabinen zur Verfügung. Auch das Serviceangebot für Zuschauer ist aktuell eingeschränkt. Die ursprünglich geplante Zuschauerkapazität wurde bereits von rund 15.300 auf etwa 11.800 Plätze reduziert.

Zusätzlich wird die Größe der Eisfläche diskutiert. Für das olympische Turnier war vorgesehen, sich an den in Nordamerika üblichen Maßen zu orientieren, um die Teilnahme von NHL-Spielern zu erleichtern. Tatsächlich misst die Eisfläche nun 60 mal 26 Meter und liegt damit unter den NHL-Standards sowie deutlich unter den in Europa üblichen IIHF-Maßen. Dies könnte Auswirkungen auf Spieltempo und Belastung der Spieler haben.

Seitens der Organisatoren und des Internationalen Olympischen Komitees wird die Situation dennoch als beherrschbar eingeschätzt. Pierre Ducrey, Sportdirektor des Internationales Olympisches Komitee, erklärte, es gebe keine Anzeichen dafür, dass die Halle nicht rechtzeitig einsatzbereit sein werde. Die Veranstalter betonen, dass die baulichen Arbeiten im Wesentlichen abgeschlossen seien und aktuell nur noch Detailarbeiten durchgeführt würden.

Das olympische Eishockeyturnier soll am 5. Februar beginnen. Bis dahin stehen weitere Tests und Anpassungen an, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.

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