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ÖSV-Klage gegen FIS bleibt aufrecht – Eliasch als potenzieller IOC-Präsident

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Die Auseinandersetzungen zwischen dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) und der FIS-Spitze um deren Präsidenten Johan Eliasch halten an.

Während juristische Schritte gegen die Zentralvermarktung der Medienrechte laufen, unterstützt der ÖSV Johan Eliasch in seiner Kandidatur als Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Im Zentrum des Konflikts steht die von Eliasch forcierte Zentralvermarktung der internationalen Medienrechte im Wintersport, die ab der Saison 2026/27 umgesetzt werden soll. Diese Regelung, ähnlich der Praxis in der Formel 1, sieht vor, dass die Rechte zentral bei der FIS liegen und nicht mehr bei den nationalen Skiverbänden, wie es bisher der Fall war.

Der ÖSV wehrt sich juristisch gegen diese Veränderung und reichte im Juni Klage ein. Auch der Deutsche Skiverband (DSV) unterstützt den Widerstand, nachdem bereits eine einstweilige Verfügung gegen die FIS erwirkt wurde. Das Landgericht München bestätigte, dass der Beschluss der FIS gegen europäisches Kartellrecht verstoße. Die erste Verhandlung im Fall des ÖSV findet am 28. November in Wien statt.

Eliasch als potenzieller IOC-Präsident

Trotz der Differenzen unterstützt der ÖSV Eliasch in seiner >> Kandidatur für das Amt des IOC-Präsidenten. „Für den Skisport wäre das natürlich eine Aufwertung“, sagte ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer. Die Wahl wird im März 2025, nur wenige Wochen nach der Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm, stattfinden.

Experten sehen Eliasch jedoch nicht als Favoriten im Rennen um die Nachfolge von Thomas Bach. Zu den stärksten Konkurrenten zählen unter anderem der britische Leichtathletik-Präsident Sebastian Coe und die ehemalige Schwimmerin Kirsty Coventry. Eliaschs Chancen sind zudem durch strikte Wahlregularien eingeschränkt. Seine Mitgliedschaft im IOC ist eng mit seiner Position als FIS-Präsident verknüpft, was bei einem Machtverlust bei der FIS zu Problemen führen könnte.

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