UK Sport hat eine strategische Erstbewertung für eine mögliche Olympia-Bewerbung des Nordens von England eingereicht. Die britische Sportförderagentur reagiert damit auf einen Regierungsauftrag vom Mai, der die Machbarkeit, Kosten und potenziellen Vorteile einer Kandidatur prüfen sollte.
Das geplante Modell sieht eine Ausrichtung über mehrere Städte vor – darunter Manchester, Liverpool, Sheffield und Newcastle – und soll Teil eines breiteren wirtschaftlichen und sportlichen Erneuerungsprojekts sein. Esther Britten, stellvertretende Direktorin und Leiterin Major Events bei UK Sport, bestätigte den Eingang der Bewertung beim SportAccord Forum in Lausanne: „UK Sport war immer der Meinung, dass wir vor den 2040er-Jahren kein Partner der olympischen und paralympischen Bewegung mehr sein könnten. Es ist daher sehr interessant, jetzt diese strategische Betrachtung anzustellen. Es ist potenziell ein langfristiges Projekt – schauen wir, wo es hinführt."
Großbritannien kann auf eine starke Großveranstaltungsbilanz verweisen: Nach den erfolgreichen Olympischen Spielen 2012 in London folgten unter anderem die Rugby-WM der Männer, die Weltmeisterschaften in der Leichtathletik und im Cricket sowie zuletzt die UEFA Women's EURO und mehrere Austragungen der Commonwealth Games. Aktuell verfügt das Land über eine gut gefüllte Event-Pipeline mit der EURO 2028, der Tour de France und der soeben bestätigten Netball-WM 2031 in Manchester. Zudem gilt [...]