Die NFL und das Private-Equity-Unternehmen General Atlantic gehen eine strategische Partnerschaft ein und schaffen ein neues gemeinsames Investitionsvehikel. Das Vorhaben wurde am Dienstag bei den Eigentümerversammlungen in New York beschlossen und soll die bisherigen Investitionsbemühungen der Liga deutlich ausweiten.
Das neue Vehikel soll in Unternehmen aus den Bereichen Fandom, Sport, Medien und Technologie investieren. Sowohl 32 Equity, der bestehende Investitionsarm der NFL, als auch General Atlantic bringen Kapital ein; zusätzlich soll externes Kapital eingeworben werden. Entscheidend ist die Struktur: Die NFL übernimmt die Rolle des General Partners, was den 32 Franchise-Besitzern erstmals die Möglichkeit gibt, nicht nur an Wertsteigerungen der Beteiligungen, sondern auch am sogenannten Carry – dem Gewinnanteil aus Investments – zu partizipieren. Diese Einnahmequelle existiert im aktuellen NFL-Geschäftsmodell mit einem Jahresumsatz von über 22 Milliarden US-Dollar bislang nicht.
32 Equity wurde 2013 mit einem Startkapital von 32 Millionen Dollar gegründet – je einer Million pro Eigentümer. Seither wurde das Volumen schrittweise auf 256 Millionen Dollar aufgestockt. Zu den bisherigen [...]