Das erste NFL-Spiel in Rio de Janeiro hat in den USA einen historischen Einschaltquoten-Rekord aufgestellt. 24,9 Millionen Zuschauer im Schnitt machen es zur meistgesehenen internationalen NFL-Partie seit Beginn der Aufzeichnungen.
Das Aufeinandertreffen der Baltimore Ravens und der Dallas Cowboys aus Rio de Janeiro hat in der dritten Spielwoche der NFL-Saison 2026 Geschichte geschrieben. Der übertragende Sender CBS Sports vermeldete einen Schnitt von 24,9 Millionen Zuschauern – der höchste Wert für ein NFL-Auslandsspiel seit den späten 1980er-Jahren und gleichzeitig das meistgesehene CBS-Spiel in Woche drei seit 2012.
Begünstigt wurde das Rekordergebnis durch mehrere Faktoren. Die Partie war bewusst im nationalen Nachmittagsfenster angesetzt worden, der traditionell stärksten NFL-Sendezeit in den USA. Das ist ungewöhnlich: Internationale Spiele werden sonst meist in frühen Morgenstunden oder zur Primetime für das US-Publikum übertragen. Rio de Janeiro liegt mit nur einer Stunde Zeitverschiebung zur US-Ostküste wesentlich günstiger als Spielorte in Europa oder Australien. Zusätzlich sorgte ein [...]