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Neues Förderprogramm soll österreichische Sportstätten klimafit machen

Werner Kogler - Foto (c) Gepa Pictures

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Werner Kogler und Leonore Gewessler präsentierten ein neues Förderprogramm, mit dem Sportstätten in Österreich klimafit und energieeffizient werden sollen – Gesamtwert der Förderungen: 56 Millionen Euro.

Österreichs Sportstättenbetreiber:innen stehen derzeit vor großen Herausforderungen. Die Energiekrise, verursacht durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, hat die Energiekosten deutlich ansteigen lassen. Viele Sportstätten befinden sich zudem in einem sanierungsbedürftigen Zustand, insbesondere was Heizung und Gebäudedämmung betrifft.

Besonders betroffen sind Betreiber:innen von Sporthallen oder Gebäuden, die mit fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas beheizt und gekühlt werden und deren Gebäudehüllen schlecht isoliert sind und energieintensive Flutlichtbeleuchtung nutzen.

Um die Betreiber:innen bestmöglich dabei zu unterstützen, ihre Sportstätten klimafit umzugestalten, wird am 3. Juli 2024 ein neues Förderprogramm gestartet. Dieses wurde heute von Sportminister und Vizekanzler Werner Kogler, Klimaschutzministerin Leonore Gewessler sowie Vertreter:innen des österreichischen Sports präsentiert.

Das neue Förderprogramm unterstützt das Ziel Österreichs, bis 2040 klimaneutral zu werden, und leistet einen Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs in Gebäuden. Mit dem 56 Millionen Euro schweren Fördertopf aus den Mitteln für Energieeffizienz sollen Sportstätten klimafit gemacht, Energieeffizienzpotenziale gehoben und gleichzeitig die Betriebskosten der Einrichtungen gesenkt werden. Förderwerber:innen können ihre Projekte ab dem 3. Juli 2024 unter >> umweltfoerderung.at einreichen und entsprechende Fördermittel reservieren.

Was in welchem Umfang konkret gefördert wird

Gefördert werden unter anderem die thermische Sanierung, der Umstieg auf klimafreundlichere Heizsysteme, Energiesparmaßnahmen wie die Umstellung auf energieeffizientere Beleuchtungssysteme oder die Optimierung der Wärme- und Kälteversorgung. Förderfähig sind bei einer thermischen Sanierung auch Dach- und Fassadenbegrünung sowie außenliegender Sonnenschutz.

Die Förderung erfolgt in Form von Investitionszuschüssen und beträgt bis zu 50 Prozent der förderungsfähigen Kosten. Die Förderung pro Projekt ist auf 2,2 Millionen Euro begrenzt, die Investitionssumme pro Antrag muss mindestens 10.000 Euro betragen.

Auch für die Ausarbeitung der Projekte kann auf den Expert:innen-Pool für Gemeinden und Gemeinnützige zurückgegriffen werden, um die Abwicklung der Förderung von der Antragstellung bis zur abgeschlossenen Endabrechnung durch erfahrene und qualifizierte Expert:innen zu begleiten.

Vizekanzler Werner Kogler meint dazu: „Sportstätten sind Treffpunkte für Jung und Alt und jene Orte, an denen Österreichs Sportler:innen heranwachsen und an denen besonders wertvolle Team- und Vereinsarbeit geleistet wird. Sie sind aber auch Orte, an denen täglich das soziale Klima im Land verbessert werden kann und an unserer Gemeinschaft gearbeitet wird. Jetzt gilt es, Österreichs Sportstätten auch klimafit und unabhängiger von teurer fossiler Energie zu machen. Daher starten wir jetzt das neue Förderprogramm für klimafitte und energieeffiziente Sportstätten. Das spart den Betreiber:innen künftig nicht nur Geld, sondern ist auch gut für unser Klima und unsere Umwelt und ermöglicht die topmoderne Renovierung vieler Sporthallen und Sportplätze im Land. Eine Win-Win-Win-Situation für uns alle.“

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler sagt zudem: „Der Ausstieg aus fossilen Energieträgern und der Ausbau erneuerbarer Energien ist aktuell wichtiger denn je. Die Energiewende und ein effizienter Umgang mit wertvoller Energie sind auf diesem Weg von immenser Bedeutung. Jede klimafitte Sportanlage ist hierbei ein wertvoller Beitrag – für den Klimaschutz und unsere Unabhängigkeit. Jede frisch gedämmte Sporthalle mit einer klimafreundlicheren Heizung spart Energie und schont die Vereinskassa. Deshalb unterstützen wir Österreichs Sportvereine, Freizeit- und Sportstätten auf diesem Weg durch eine zielgerichtete Investitionsförderung und Expertise aus dem Expert:innen-Pool für Gemeinden und Gemeinnützige. Das verspricht mehr Klimaschutz für alle.“

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