München hat sich bei der außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung in Baden-Baden mit 90 zu 51 Stimmen gegen den Mitbewerber KölnRheinRuhr durchgesetzt und darf sich als deutscher Kandidat für die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele 2036, 2040 oder 2044 beim IOC bewerben.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verkündete den Sieger – nachdem DOSB-Präsident Thomas Weikert den entscheidenden Zettel beim Öffnen des Umschlags unbeabsichtigt in die Kameras gehalten hatte.
Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause sprach von „unendlicher" Freude, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bezeichnete die Bewerbung als eine der größten Chancen für das Land. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst versprach Unterstützung aus Nordrhein-Westfalen.
Bereits bei der ersten Pressekonferenz nach der Entscheidung wurden die Herausforderungen deutlich. Zentrales Projekt ist ein Olympisches Dorf mit rund 4.000 Wohnungen auf 302.500 Quadratmetern im Münchner Nordosten, das nach den Spielen einen neuen Stadtteil bilden soll. Binnen zehn Jahren – dem [...]