Manchester United hat für die Saison 2025/26 einen Rekordumsatz von 787 Millionen Euro ausgewiesen – und dennoch den siebten Verlust in Folge eingefahren.
Der Gesamtverlust beläuft sich auf 50 Millionen Euro und liegt damit sogar über dem Vorjahreswert von 38,3 Millionen Euro. Die Gesamtschulden des Klubs betragen nach wie vor über eine Milliarde Euro, die kumulierten Verluste seit 2019 summieren sich auf 516,2 Millionen Euro.
Belastend wirkten sich vor allem die Nettofinanzierungskosten aus, die sich auf fast 81,3 Millionen Euro verdreifachten – unter anderem aufgrund von Wechselkursverlusten und mehreren Kreditrefinanzierungen. Dazu kommen die Kosten für die Freistellung von Trainer Ruben Amorim sowie die laufende Sanierung von Old Trafford. Operativ erwirtschaftete der Klub einen Gewinn von 26,2 Millionen Euro, für die Saison 2026/27 rechnet Manchester United laut Guardian mit Einnahmen zwischen 860 und 883 Millionen Euro – gestützt auf Champions-League-Teilnahme und erweiterte Sponsorenverträge.
Die größte Investition des abgelaufenen Geschäftsjahres war der Kauf von rund 25 Acres Land im Wharfside-Bereich nahe Old Trafford für 63,5 Millionen Pfund. Der Erwerb des Grundstücks von Indurent, einem Unternehmen aus dem Blackstone-Portfolio, wurde über eine Kreditrefinanzierung finanziert. Das neue Stadion mit einer geplanten Kapazität von 100.000 Plätzen soll rund 350 Meter nordwestlich des bestehenden Old Trafford entstehen. Die Gesamtkosten des Projekts könnten laut aktuellen Angaben bis zu vier Milliarden Pfund erreichen – deutlich mehr als die ursprünglich [...]