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Lustenauer Austria bezieht neue Heimstätte – Sun Minimeal Arena offiziell eröffnet

(c) GEPA pictures/ Oliver Lerch

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Mit dem Testspiel gegen den FC Augsburg wurde am Samstag das neue Stadion von Austria Lustenau eingeweiht. Bereits zuvor war der neue Name des Stadions bekannt gegeben worden.

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit ist die neue Spielstätte von Austria Lustenau offiziell eröffnet. Das neue Stadion, das den Namen „Sun Minimeal Arena“ trägt, wurde am Wochenende im Rahmen eines Testspiels gegen den FC Augsburg erstmals bespielt. Der Neubau ersetzt das bisherige Reichshofstadion, in dem die letzte Partie im November 2023 ausgetragen wurde. Seither hatte der Klub seine Heimspiele im Stadion von Schwarz-Weiß Bregenz ausgetragen.

Die neue Arena bietet Platz für 5.138 Zuschauer, darunter rund 3.100 Sitz- und 2.050 Stehplätze. Neben dem Stadion wurde auch das Austria-Dorf in vergrößerter Form neu errichtet. Dort feierten Fans am Samstagabend bei freiem Eintritt, am Sonntag folgte ein Rahmenprogramm mit Festmesse, Jugendturnier, Spielefest und Führungen durch das neue Stadion.

Entworfen wurde die neue Heimstätte von den Architekten Bernardo Bader und Walter Angonese. Neben einem überwiegend aus Holz gestalteten Innenraum prägen massive Beton-Lichtmasten das Erscheinungsbild. Insgesamt beliefen sich die Kosten für den Stadionneubau auf 20,5 Millionen Euro. 8,5 Millionen kamen vom Land Vorarlberg, den Rest übernahmen Gemeinde und Verein.

Die Austria investierte zudem in ein neues Clubheim („Austria Center“) mit Büro, Fanshop und Fitnessbereich sowie in das Austria-Dorf und eine Modernisierung des VIP-Bereichs und der Kabinen.

Die Namensrechte am Stadion wurden für zwei Jahre an das Schweizer Unternehmen Sun Minimeal vergeben, dessen CEO der gebürtige Lustenauer Wolfgang Grabher ist. Das Unternehmen unterstützt unter anderem auch den FC Schalke 04 als Hauptsponsor. Laut Austria-Vorstand Bernd Bösch soll der Namensdeal einen sechsstelligen Betrag einbringen, der zwischen Verein und Gemeinde aufgeteilt wird. Das historische Namensschild „Reichshofstadion“ bleibt am Eingang erhalten.

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