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LPGA Tour erhöht Preisgeld auf 128,5 Millionen US-Dollar für 2026

(c) Canva / Pixabay

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Die LPGA Tour wird in der Saison 2026 ein Rekordpreisgeld von rund 128,5 Millionen US-Dollar ausschütten.

Insgesamt 14 der 31 Turniere erhöhen ihre Preisgelder, zudem werden erstmals alle Runden aller Events live übertragen. Die umfassendere Live-Präsenz soll das TV-Produkt stärken, neue Fans anziehen und langfristig höhere kommerzielle Erlöse ermöglichen. LPGA-Commissioner Craig Kessler betonte, dass sich die Tour in einem intensiven Wettbewerb um Aufmerksamkeit befinde und sich stärker differenzieren wolle.

Zum Kalender 2026 gehört ein neues Event: das Aramco Championship, gemeinsam mit der Ladies European Tour und Golf Saudi, dotiert mit vier Millionen US-Dollar. Kessler stellte zudem weitere mögliche Turniere im Rahmen der Kooperation in Aussicht und sprach offen über langfristige Ambitionen wie ein mögliches Major in Asien.

Parallel will die LPGA ihre bestehenden Partnerschaften festigen und die eigene Vermarktung professionalisieren. Kessler fordert mehr mediale Präsenz der Spielerinnen und kündigt Investitionen in die stärksten und sichtbarsten Athletinnen des Circuits an. Das verstärkte Interesse an Formaten wie dem Pro-Am „The Annika“ sieht er als Chance, kontinuierlich mehr Geschichten und Persönlichkeiten im Frauen-Golf hervorzuheben.

Mit Blick auf das wachsende Interesse am Frauensport sieht Kessler die Tour gut positioniert, sich ähnlich zu entwickeln wie WNBA und NWSL. Die LPGA befinde sich weiter auf einem Wachstumspfad und suche nach dem „Durchbruchsmoment“, um die Reichweite nochmals deutlich zu steigern.

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