LIV Golf steht laut einem Bericht der Financial Times vor einem möglichen Insolvenzverfahren. Nachdem der saudi-arabische Staatsfonds PIF im April 2026 seine Finanzierung zurückgezogen hatte, arbeitet die Golftour mit der Private-Capital-Firma BC Partners an einem Rettungspaket und hat den Spielern bereits einen „LIV 2.0"-Vorschlag unterbreitet.
Der Plan sieht eine verschlankte Neuauflage der Liga mit zehn jährlichen Events vor. Im Rahmen eines vorverpackten Insolvenzverfahrens würden die Spieler Eigenkapital an LIV 2.0 erhalten, müssten im Gegenzug aber ihre finanziellen Ansprüche gegen die Liga abgelten. Sollte LIV 2.0 nicht genügend Unterstützung unter den Spielern finden, droht ein Chapter-11-Insolvenzantrag. Zusätzlich kompliziert wird die Lage dadurch, dass die DP World Tour LIV-Spielern die Teilnahme an Events untersagen könnte, die mit ihrem eigenen Kalender kollidieren.
Der PIF hatte LIV Golf seit der Gründung 2022 mit Milliarden von Dollar finanziert und Topspieler wie Phil Mickelson und Jon Rahm mit garantierten Verträgen in Höhe von jeweils 200 bis 300 Millionen Dollar ausgestattet. Nach dem Rückzug des PIF musste LIV Golf in diesem Jahr bereits zwei Turniere absagen – in Louisiana und [...]