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Liberty Media schließt Übernahme von MotoGP-Rechteinhaber Dorna Sports ab

(c) GEPA pictures/ Matic Klansek

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Der US-Medienkonzern Liberty Media hat die Übernahme von Dorna Sports, dem Rechteinhaber der Motorrad-Weltmeisterschaft MotoGP, offiziell abgeschlossen.

Der Wert der Transaktion liegt bei rund 4,2 Milliarden Euro. Liberty Media übernimmt dabei 84 Prozent der Anteile an Dorna, die restlichen 16 Prozent verbleiben im Besitz des bisherigen MotoGP-Managements.

Die Übernahme erfolgt vollständig in bar und erweitert das Sportportfolio von Liberty Media, das bereits die Formel 1 umfasst. Mit dem Abschluss zählt neben der Formel 1 nun auch die MotoGP sowie das Eventunternehmen Quint zu den wesentlichen Bestandteilen der Liberty Media Sportgruppe.

Die MotoGP wird weiterhin von CEO Carmelo Ezpeleta und dem bestehenden Führungsteam geleitet. Zugleich werden Mitglieder des Liberty Media-Managements, darunter Chase Carey und Sean Bratches, in den Vorstand von Dorna einziehen.

Ursprünglich war der Abschluss der Übernahme bis Ende 2024 geplant. Verzögerungen ergaben sich jedoch durch ein Prüfverfahren der Europäischen Kommission, das mögliche Auswirkungen auf den Wettbewerb im Rundfunk- und Streaming-Bereich untersuchte. Die EU-Kommission gab schließlich im Juni grünes Licht, womit die Transaktion nun vollzogen werden konnte.

Liberty Media beschreibt MotoGP in einer begleitenden Präsentation als attraktives Sportobjekt mit umfassenden Vermarktungsrechten und hohem Potenzial für die globale Expansion. CEO Derek Chang betonte: „MotoGP ist ein äußerst attraktives Premium-Sportobjekt mit unglaublichen Rennen, einer leidenschaftlichen Fangemeinde und einem starken Cashflow-Profil. Wir sehen großes Wachstumspotenzial, insbesondere durch eine stärkere Bindung zur Kernzielgruppe und die Erschließung neuer Märkte.“

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