Die Bergbahn AG Kitzbühel hat bei ihrer 99. ordentlichen Hauptversammlung eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2024/25 präsentiert. Sowohl die Gästezahlen als auch die wirtschaftlichen Kennzahlen entwickelten sich nach Unternehmensangaben positiv.
Im Winter verzeichnete KitzSki rund 1,42 Millionen Erstzutritte, im Sommer wurden mehr als 300.000 Gäste gezählt. Damit lagen beide Bereiche über den Werten des Vorjahres. Erstmals überschritten die Umsatzerlöse die Marke von 70 Millionen Euro und erreichten mehr als 72 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss belief sich auf rund 2,5 Millionen Euro.
„Trotz wirtschaftlich anspruchsvoller Rahmenbedingungen, steigender Kosten in vielen Bereichen und anhaltender Unsicherheiten auf den nationalen wie internationalen Märkten, konnte KitzSki seine Position als einer der führenden touristischen Leitbetriebe in der Region weiter festigen“, erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Winkler.
Ein Schwerpunkt lag auch im vergangenen Geschäftsjahr auf Investitionen in Infrastruktur und Zukunftsprojekte. Fertiggestellt wurde unter anderem ein neues Personalhaus bei der Hahnenkammbahn mit 60 Wohneinheiten. Zudem wurden Maßnahmen zur Optimierung der Beschneiungsanlagen umgesetzt und die Arbeiten am Speicherteich Sonnenrast gestartet. Auch die Vorbereitungen für den Neubau der Parkgarage bei der Fleckalmbahn wurden aufgenommen.
Im Sommerangebot setzte das Unternehmen mit dem Kirchberg Trail einen weiteren Ausbau um. Die rund zehn Kilometer lange Strecke gilt laut KitzSki als längster Flow Trail Tirols.
Die Bergbahn AG Kitzbühel beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 347 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 21 Lehrlinge. Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben weiterhin in Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie moderne Arbeitsplätze.
„Die erfreuliche Entwicklung zeigt, dass wir auch in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld wachsen und gleichzeitig konsequent in die Zukunft investieren können. Unser besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrem täglichen Einsatz maßgeblich zu diesem Erfolg beitragen. Ein ebenso herzlicher Dank gilt unseren treuen Gästen und unseren zahlreichen Partnern in der Region“, betonen die Vorstände Anton Bodner und Christian Wörister.
Auch im Bereich Nachhaltigkeit verfolgt das Unternehmen weitere Projekte. KitzSki beteiligt sich als einziges österreichisches Skigebiet an der Global Sustainability Ski Alliance und bereitet sich auf eine EMAS-Zertifizierung vor.
„Die positive Entwicklung des Geschäftsjahres 2024/25 bestätigt die langfristige Strategie von KitzSki und zeigt, dass das Unternehmen wirtschaftlich wie strategisch hervorragend aufgestellt ist, um die Herausforderungen der kommenden Jahre erfolgreich zu meistern“, so Winkler.