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Kings League CEO appelliert an Broadcaster

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Der Geschäftsführer der Kings League, Djamel Agaoua, meint, der aufstrebende Fußballwettbewerb sei offen für eine Zusammenarbeit mit traditionellen Sendern wie CBS, DAZN, ESPN oder Sky. Die Sender müssten aber auch ins Produkt investieren.

Bislang hat es die Matches der Kings League gratis auf Streaming-Plattformen wie Twitch oder YouTube gegeben. Die Strategie des Kosmos-Projekts des ehemaligen Barcelona-Stars Gerad Piqué zielt darauf ab, Aufmerksamkeit zu erzeugen, jüngere Zuschauer:innen anzusprechen und kommerzielle Partner zu finden. Es sei eine Chance für jene Fans und Investoren, die mit dem normalen Fußball unzufrieden sind.

Der Wettbewerb hat indes mehrere große Medienpartner für den Kings League World Cup of Nations in Turin gewonnen. Dazu gehören CBS in den USA, DAZN in Japan und Australien, ESPN und Disney+ in Lateinamerika sowie Sky Sport in Italien, die alle das Turnier auf nicht-exklusiver Basis übertragen werden. Außerdem wurde mit OneFootball eine Vereinbarung getroffen, um Spiele in Gebieten zu übertragen, in denen keine formelle Medienvereinbarung besteht, etwa Spanien, Deutschland und Großbritannien.

Im Gespräch mit SportsPro auf der Sportel-Sportgeschäftskonferenz in Monaco meinte Geschäftsführer Djamel Agaoua, man wolle mit Broadcastern zusammenarbeiten, die das Projekt verstehen: „Wir jagen noch nicht großen Übertragungsverträgen hinterher. Wir konzentrieren uns auf Partner, die unsere Reichweite effektiv fördern und erweitern. Die Verbreitung allein reicht nicht – wir brauchen Partner, die bereit sind, in das Produkt zu investieren.“

Anfang des Jahres behauptete Pique, dass 85 Prozent des Publikums seines Siebenerfußballwettbewerbs Kings League unter 34 Jahre alt seien und dass manche Spiele in Spanien mehr Zuschauer hätten als manche in LaLiga – allerdings laufen die Ligaspiele im PayTV.

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