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Kapitalerhöhung wegen Corona: 86 Mio. Euro frisches Geld für Dortmund

(c) Pixabay

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Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hat am Donnerstag eine Kapitalerhöhung unter Ausnutzung des bestehenden genehmigten Kapitals beschlossen.

Insgesamt sollen 18.396.220 neue Aktien zu einem Bezugspreis von EUR 4,70 je Aktie platziert werden. Die Aktien werden den Aktionären zum Bezug angeboten. Das Bezugsverhältnis wurde auf 5:1 festgelegt. Das bedeutet, dass fünf bestehende Aktien zum Bezug einer Neuen Aktie zum Bezugspreis berechtigen. 

Vollplatzierung sichergestellt 

Neue Aktien, für die während der Bezugsfrist keine Bezugsrechte ausgeübt werden, sollen ausgewählten, qualifizierten Investoren im Rahmen einer internationalen Privatplatzierung angeboten werden. Jegliche neuen Aktien, mit Ausnahme der Aktien, die aufgrund von Festbezugs- und Verpflichtungsvereinbarungen mit bestimmten Aktionären und Investoren zu erwerben sind, und der Aktien, die anderweitig im Rahmen der Privatplatzierung platziert werden , werden von der Emissionsbank mit einer festen Übernahmeverpflichtung zu einem dem Bezugspreis entsprechenden Preis erworben. Damit ist eine Vollplatzierung bereits jetzt sichergestellt.

Grundkapital wird sich auf rd. EUR 110,4 Mio. erhöhen

Nach Eintragung in das Handelsregister wird das Grundkapital von derzeit EUR 92.000.000,00 durch Ausgabe der neuen Aktien um EUR 18.396.220,00 auf EUR 110.396.220,00 erhöht. Die weiteren Schritte für diese Kapitalerhöhung werden nun veranlasst und sollen voraussichtlich am 08.10.2021 abgeschlossen sein.

Bruttoemissionserlös in Höhe von etwa EUR 86,5 Millionen erwartet

Die Gesellschaft erwartet aus der Kapitalerhöhung einen Bruttoemissionserlös in Höhe von etwa EUR 86,5 Millionen.

Stimmen zur Kapitalerhöhung:

Hans-Joachim Watzke (Vorsitzender der Geschäftsführung):

„Diese Kapitalerhöhung stellt einen wesentlichen Meilenstein von Borussia Dortmund zur Überwindung der bisherigen wirtschaftlichen Lasten der Pandemie dar. Wir streben an, den Erlös aus der Kapitalerhöhung primär zur Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten sowie als Ausgleich für etwaige Verluste zu nutzen, die sich aus Auswirkungen von derzeit unerwarteten weiteren COVID-19-bezogenen Maßnahmen oder Restriktionen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und Schwankungen der Liquidität während des laufenden Geschäftsjahres noch ergeben können.“

Thomas Treß (Geschäftsführer):

„Die durch die Kapitalerhöhung uns zufließende Liquidität kompensiert die bisherigen pandemiebedingten Finanzbelastungen und stärkt unsere Finanzstabilität. Die Sicherstellung der Vollplatzierung zu diesem frühen Zeitpunkt ist zudem Ausdruck des Vertrauens des Kapitalmarktes in unser Unternehmen.“

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