Der Kampf um Eintrittskarten für Europas Topspiele hat sich zu einem eigenen Markt entwickelt – und zu einem milliardenschweren Problem. Zwischen unregulierten Zweitplattformen, rechtlichen Grauzonen und wachsender Fanfrustration geraten Klubs und Verbände zunehmend unter Druck. sportsbusiness.at nimmt den Status quo international und national unter die Lupe und erkundigt sich bei den betroffenen Akteuren nach Lösungsansätzen.
++ sportsbusiness.at exklusiv - von Maximilian Patak ++
Wer sich heutzutage ein Fußballspiel auf der großen Bühne Europas ansehen möchte, greift in der Regel tief in die Tasche. Topspiele der europäischen Giganten sind nahezu ohne Ausnahme ausverkauft. Über die offiziellen Verkaufskanäle von Borussia Dortmund, Liverpool und Co. hat man nur dann eine Chance, ein Ticket zu ergattern, wenn man seit Jahren oder teilweise Jahrzehnten treues Mitglied und Abonnent des Vereins ist. Dem 0815-Fußballfan bleibt somit nur eine Möglichkeit, möchte er sich auch mal eine beliebte Champions-League-Partie oder ein nationales Topspiel seines Lieblingsvereins ansehen: Der Ticket-Zweitmarkt.
Neben wenigen lizenzierten und offiziellen Anbietern kursieren im Internet vor allem dubiose und unlizenzierte Anbieter, die es Personen ermöglichen, unter dem Deckmantel der Anonymität Tickets zu exorbitant hohen Preisen weiterzuverkaufen. Ein kleiner Auszug aus dem Ticket-Wahnsinn, Stand 28. Oktober: [...]