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Irische Regierung möchte weitere EM 2028-Spiele ausrichten

(c) UEFA

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Die irische Regierung hat der UEFA ihren Wunsch mitgeteilt, zusätzliche Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2028 in der Republik Irland auszutragen.

Das Turnier wird in Großbritannien und Irland stattfinden, wobei sechs Partien im Aviva Stadium in Dublin geplant sind. Ursprünglich sollten auch fünf Spiele in Belfast ausgetragen werden, doch der Wiederaufbau des Casement Park Stadions im Westen der Stadt wurde von der britischen Regierung nicht finanziell unterstützt. Die Kosten für die Renovierung des Croke Park Stadiums wiederum stiegen auf über 400 Millionen Pfund (480 Millionen Euro), wodurch die Pläne für das EM-Turnier dort scheiterten.

Die irische Kultur- und Sportministerin Catherine Martin äußerte am Donnerstag im Aviva Stadium, dass sie eine Ausweitung der Spiele auf der Insel begrüßen würde: „Ich denke, das müssen letztlich die Beteiligten selbst entscheiden. Aber ja, je mehr Spiele abgehalten werden können, desto größer ist der zeitliche Abstand.“

Ministerin Martin betonte zudem die Bedeutung des regionalen Tourismus: „Wenn man sich die 250.000 Menschen ansieht, die im Tourismus arbeiten, sind 70 Prozent davon in den Regionen.“ Irische Minister hatten vorgeschlagen, das GAA-Stadion im Croke Park in Dublin und das Pairc Ui Chaoimh in Cork als mögliche Alternativen zu Casement Park in Betracht zu ziehen.

Auch der stellvertretende Sportminister Thomas Byrne unterstützte das Anliegen, mehr Spiele auf der Insel auszurichten: „Wir wollen mehr Spiele, wir haben der UEFA unsere Ansicht mitgeteilt, wir wollen sie auf regionaler Basis.“ Letztlich liege die Entscheidung jedoch bei den zuständigen Partnern.

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