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Inklusion im Profifußball: Wie offen ist Österreichs Bundesliga? [Exklusiv]

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Als weltweit populärste Sportart trägt Fußball große gesellschaftliche Verantwortung. Besonders deutlich wird das, wenn es darum geht, das Spiel für alle zugänglich zu machen. Inklusion ist dabei ein Wert, den Österreichs Profivereine sichtbar hochhalten, den aber auch die Admiral Bundesliga einfordert. Eine Bestandsaufnahme.

+ + sportsbusiness.at Exklusiv - Von Mario Sonnberger + +

Ein Samstag im Mai 2023, Stadion Schnabelholz in Altach: Während die Profis des SCR Altach und des TSV Hartberg den Rasen betreten, läuft ihnen das Special Needs Team des Gastgebers voran. In der Halbzeitpause bestreiten die Spielerinnen und Spieler ihr eigenes kurzes Match vor den Zuschauern.

Für den Klub stand an diesem Tag die Botschaft „Wir sind Inklusion“ im Mittelpunkt, sichtbar gemacht durch die Einbindung des Teams in den Spieltag. Solche Szenen zeigen, dass der österreichische Profifußball längst über das sportliche Kerngeschäft hinausgewachsen ist. Er wird zu einer Plattform, auf der gesellschaftliche Verantwortung sichtbar wird.

Inklusion als Prinzip

Eine gängige Definition von Inklusion besagt, dass alle Menschen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder einer Beeinträchtigung. Die Grundlage dafür ist seit 2006 die UN-Behindertenrechtskonvention, die auch Österreich ratifiziert hat. Sie fordert Barrierefreiheit, Teilhabe und das Ende von Ausgrenzung.

Auf dem Gebiet der sportlichen Auseinandersetzung ist das seit Jahrzehnten ein Thema, abseits von Rasen und Spielfeld wurden Schritte zur Inklusion sparsamer gesetzt. Dabei geht es vor allem um Sichtbarkeit. In Sachen Breitenwirkung ist der Profifußball der Männer einzigartig. Fußballvereine sind nicht mehr nur Wettkampfbühne, sondern gesellschaftliche Akteure mit Vorbildfunktion. Wie also ist die Lage in Österreich?

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