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Steirischer Spitzensport unter Druck: Holding Graz und Land kürzen Millionen

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Gleich zwei Hiobsbotschaften treffen den steirischen Sport: Die Holding Graz beendet ihre Sponsorships mit Sturm, GAK und den 99ers, und der Entwurf zum Landesbudget 2027 sieht zehn Prozent weniger Sportförderung vor. Die betroffenen Vereine und Verbände reagieren mit Unverständnis und Sorge.

Den steirischen Spitzensport treffen gleich zwei finanzielle Rückschläge auf einmal. Die Holding Graz zieht sich ab 2027 aus allen Sponsorverträgen mit den drei Grazer Profisportvereinen zurück – dem SK Sturm (rund 500.000 Euro), dem GAK (300.000 Euro) und den 99ers (200.000 Euro). Gleichzeitig sieht der Entwurf zum steirischen Landesbudget 2027 nur noch 10,34 Millionen Euro für den Sport vor, gegenüber 11,47 Millionen Euro im Vorjahr – ein Minus von rund zehn Prozent. In Summe steht der steirische Spitzensport damit vor dem Verlust von rund zwei Millionen Euro.

Beim SK Sturm stößt vor allem die Art der Kommunikation auf Kritik. Präsident Christian Jauk betonte, dass es sich beim Engagement der Holding ausdrücklich nicht um eine Förderung, sondern um ein Sponsoring handle: „Im Gegenzug profitiert die Holding Graz von der außerordentlich hohen öffentlichen Präsenz des SK Sturm und erhält Werbe- und Kommunikationswerte, die den finanziellen Umfang des Sponsorings bei Weitem übersteigen.” GAK-Vizepräsident Matthias Dielacher setzt auf weitere Gespräche: „Wir hoffen, dass es zu einer angemessenen und allseits zufriedenstellenden Lösung kommt.” 99ers-Geschäftsführer Bernd Vollmann verwies darauf, dass sein Verein bereits in der laufenden Saison Kürzungen von 50 Prozent hinnehmen musste, und hofft, zumindest die reduzierte Fördersumme zu behalten.

Das Landesbudget betrifft den gesamten organisierten Sport in der Steiermark. Besonders stark fällt das Minus beim Mannschaftsspitzensport aus: minus 16,2 Prozent auf 985.500 Euro. Auch die Förderung der Sportvereine sinkt um 14,1 Prozent auf 1.996.100 Euro, jene der Sportdachverbände um 13,1 Prozent auf 1.513.700 Euro. Die drei Dachverbände ASVÖ, ASKÖ und Sportunion büßen zusammen knapp 230.000 Euro ein. Stefan Schuh, Geschäftsführer des ASKÖ, kommentiert: „Das trifft uns mit voller Wucht. Der Sport leidet an allen Ecken und Enden.” Manuela Fally von der ASVÖ warnt vor Konsequenzen für die Basis: „Wir können nur bei den Einheiten für Kinder [...]

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