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Grünes Licht für Flutlichtanlage am Bergisel

(c) GEPA pictures/ Thomas Bachun

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Der Bau einer Flutlichtanlage auf dem Innsbrucker Bergisel ist endgültig beschlossen. Wie der Österreichische Skiverband mitteilte, wurde die Entscheidung im Rahmen der laufenden Vierschanzentournee fixiert.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro. Je ein Drittel davon tragen der Bund und das Land Tirol, das verbleibende Drittel wird von der Stadt Innsbruck und dem ÖSV gemeinsam finanziert.

Mit der neuen Flutlichtanlage sollen die infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen werden, um das Programm der Vierschanzentournee weiterzuentwickeln. FIS-Renndirektor Sandro Pertile erklärte, dass damit ein wichtiger Schritt gesetzt sei, um im kommenden Jubiläumsjahr erstmals auch Frauenbewerbe in das Tourneeprogramm aufnehmen zu können. Eine endgültige Entscheidung über die Durchführung einer Frauen-Tournee in der Saison 2026/27 soll allerdings erst nach den Olympischen Winterspielen fallen.

Der Internationale Ski- und Snowboardverband will sich dazu zeitnah nach Olympia mit dem ÖSV, dem Deutschen Skiverband, den vier Austragungsorten sowie weiteren Beteiligten abstimmen. In diesen Gesprächen sollen offene organisatorische Fragen und notwendige Anpassungen der Reglements geklärt werden.

Beim ÖSV wird die Realisierung einer Frauen-Tournee grundsätzlich positiv eingeschätzt. Generalsekretär Christian Scherer verwies darauf, dass der geschützte Markenname Vierschanzentournee auch für Frauenbewerbe verwendet werden könne. Voraussetzung sei, dass die Bewerbe an denselben vier Orten und in der gleichen Reihenfolge wie bei den Männern stattfinden. Vorgesehen ist, die Frauenbewerbe jeweils am Qualifikationstag der Männer auszutragen.

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