sportsbusiness.at

Große Unterschiede bei VAR-Einsatz

StockSnap auf Pixabay

Diesen Artikel teilen

(c) StockSnap auf Pixabay

Eine Untersuchung von wettbasis.com zeigt große Unterschiede zwischen dem Einsatz des Videoassistenzreferees in verschiedenen Ländern.

Die Informationsplattform Wettbasis hat die Videobeweise aus der aktuellen Saison in der deutschen Bundesliga sowie aus der Premier League, Ligue 1, Serie A und La Liga untersucht und verglichen. Dabei ergeben sich einige Unterschiede zwischen den Ländern. Zunächst die Situation in der Bundesliga: In Deutschland wurde das Urteil eines Videoschiedsrichters in den 224 Spielen dieser Saison 84 Mal herangezogen. In 90 Prozent der Fälle widerlegte der VAR den Schiedsrichter.

In der französischen Ligue 1 belief sich der Wert der auf 85 Prozent, in der italienischen Serie A auf 89 Prozent, in der spanischen La Liga 91 Prozent aller überprüften Entscheidungen widerrufen. In der englischen Premier League aber lediglich 32 Prozent. Es wurden also in fast 70 Prozent der Fälle die ersten Entscheidungen der Schiedsrichter auf dem Platz bestätigt.

Unterschiedliche Anzahl an Einsätzen

275 Mal wurden Spiele der höchsten Spielklasse Englands für einen Videobeweis unterbrochen. In Frankreich und Deutschland kommt der VAR etwa dreimal seltener zum Einsatz. Hier wurde nur 82 bzw. 84 Mal auf das Urteil des Videoassistenten zurückgegriffen. Etwas häufiger kam der Videobeweis in Spanien (101 Mal) sowie in Italien (111 Mal) zum Einsatz.

Was wurde in der Bundesliga nun genau durch den Videoschiri angesehen? 33 Prozent aller VAR-Einsätze beziehen sich auf Treffer, die beispielsweise wegen einer Abseitsstellung oder eines vorherigen Fouls eigentlich ungültig waren. Ähnlich oft wegen eines nicht gegebenen Strafstoßes – 29 Prozent. 16 Prozent der Videobeweise führten zu einer erneuten Begutachtung der gegebenen Strafstöße, von denen der Großteil widerrufen wurde. Bei elf Prozent der Entscheidungen wurden die irrtümlich nicht gegebene Tore nachträglich gewertet. Zehn Prozent der Videobeweise sind das Resultat zu niedrig angesetzter Strafen für Spieler, statt einer gelben Karte bekamen sie nach der Überprüfung der Szene die rote Karte.

Neueste Beiträge

Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner mit den Vertretern der Partnerunternehmen aus der oö. Wirtschaft – v.l.: Michael Klimitsch (Erima), Wolfgang Mayer (Backaldrin), Mike Kofler (Athletes Eyewear), Jürgen Nairz (Eisbär), Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner, Franz Föttinger (Fischer Ski), Florian Hippesroither (Gourmetfein). Foto: GEPA pictures/Alexander Solc

OÖ-Abend bei den Olympischen Winterspielen: Sport, Wirtschaft und Standort im Fokus

von links: Lewis Hamilton (c) Gepa, Simone Biles (c) Gepa, Ilona Maher (c) IMAGO, Stephen Curry (c) Gepa, Cristiano Ronaldo (c) Gepa

Die 5 vermarktbarsten Athletinnen und Athleten der Welt 2025

Entain_id2gc55-jO_1

[Job] Head of Business Performance – DACH – Entain

(c) GEPA pictures/ Alexander Solc

Milano-Cortina 2026 setzt bei Cybersicherheit auf KI-gestützte Netzwerkinfrastruktur

(c) GEPA pictures/ Zuma Press/ Sport Press Photo/ Liam Asman

Premier League prüft Vermarktungsreform mit möglichem Umsatzplus von 750 Millionen Pfund jährlich

Podcast​