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Good Governance: Sportministerium präsentiert neues Förderprogramm

Werner Kogler - Foto (c) Gepa Pictures

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Im Zuge des ersten Integrity Day des österreichischen Sports hat das Sportministerium seine Pläne für ein neues Förderprogramm präsentiert.

Die vier Sportorganisationen NADA Austria, Play Fair Code, 100 % Sport und Initiative FairPlay sowie das Sportministerium haben den ersten Integrity Day initiiert. Im Zentrum stand dabei das neue Förderprogramm Good Governance des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.

Ziel des neuen Programms ist es, die Dach- und Fachverbände sowie österreichische Sportorganisationen für die Themen Good Governance und Compliance zu sensibilisieren. Bis Ende Februar 2024 können gut 70 Sportinstitutionen mit Hilfe eines Fragenkatalogs überprüfen, wie sie aktuell bei Themen wie Transparenz, Gewaltentrennung, Interessenskonflikten, Gleichstellung und Anti-Diskriminierung oder Kinder- und Gewaltschutz dastehen. Insgesamt geht es um zehn Kategorien, die wiederum in acht bis zwölf Fragestellungen unterteilt sind. Die Ergebnisse werden von der Bundes-Sport GmbH analysiert und bewertet.

Insgesamt 500.000 Euro: Zusätzliche Fördermittel für gute Leistungen

Durch die neue Förderung sollen Fachverbände die Chance erhalten, durch gute Leistungen im Sinne von Good Governance und Co zusätzliche Fördermittel zu bekommen. Die 60 Dachverbände wurden dafür je nach Größe in drei Gruppen unterteilt. Die fünf besten Verbände jeder Gruppe bekommen 50, 40, 30, 20 oder 10.000 Euro. Zudem gibt es zwei Sonderpreise zu 10 und 5.000 Euro für die Fachverbände, die bei den meisten Kategorien die volle Punktzahl erreichen. Insgesamt kommen 500.000 Euro an Förderungen zusammen. Zusätzlich zu den finanziellen Mitteln können Verbände auch Gütesiegel erhalten, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen.

Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler meint dazu: „Der Sport hat bei Integrität und Fairness eine Vorbildwirkung. Dabei gibt es noch genug zu tun. Gerade in dieser Regierungsperiode wurde darauf besonders Augenmerk gelegt. Mit der Gründung der Dachmarke IRIS, Institutionen für Respekt und Sicherheit im Sport, und der damit verbundenen Schaffung eines eigenen Zentrums wurde die Bedeutung unterstrichen. Die gemeinsame Klammer ist das faire Verhalten, persönlich, bilateral oder auch zwischen den Organisationen. Es ist unsere Aufgabe, das Bessere aus uns und der Gesellschaft herauszuholen und das Negative zurückzudrängen.“

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