Die 36 Clubs der Deutschen Fußball Liga (DFL) haben bei ihrer Generalversammlung am Mittwoch in Frankfurt zentrale Personalentscheidungen getroffen. Hans-Joachim Watzke wurde einstimmig als Sprecher des DFL-Präsidiums und als Aufsichtsratsvorsitzender der DFL GmbH bestätigt.
Hans-Joachim Watzke, der im Herbst seine Tätigkeit als Geschäftsführer von Borussia Dortmund beendet, wird seine DFL-Funktion bis zum Ende der Amtszeit fortführen. Alle Positionen werden künftig erstmals für vier statt drei Jahre vergeben.
Neben Watzke wurde auch Oliver Leki (SC Freiburg) einstimmig als erster Stellvertreter bestätigt. Axel Hellmann (Eintracht Frankfurt) und Jan-Christian Dreesen (FC Bayern) wurden von den Bundesligisten ebenfalls ohne Gegenstimmen ins Präsidium gewählt.
In der 2. Liga war der Auswahlprozess komplexer: Nach einem Dreikampf in der Bewerbungsphase verblieb letztlich Oke Göttlich (FC St. Pauli) als einziger Kandidat für den Posten des Sprechers der 2. Liga im Präsidium – und wurde einstimmig gewählt. Steffen Schneekloth (Holstein Kiel) und Alexander Jobst (Fortuna Düsseldorf) hatten ihre Kandidaturen zurückgezogen. Zuvor war Jobst bei der Teilversammlung der Zweitligisten deutlich gescheitert.
Als Vertreter der 2. Liga im Präsidium wurden Holger Schwiewagner (Greuther Fürth) und Steffen Schneekloth von der Teilversammlung gewählt. Im Lizenzierungsausschuss wurden Dreesen als Vorsitzender und Thomas Treß (Borussia Dortmund) als Stellvertreter bestätigt. Neben ihnen gehören Gerrit Floruß (Heidenheim), Julien Zamberk (Frankfurt), Arnd Hovemann (Düsseldorf) und Dirk Weißert (Fürth) dem Gremium an.