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Frauen-Bundesliga vor Ausgliederung: Vereine übernehmen ab 2027 die Verantwortung

(c) GEPA pictures/ Witters/ Markus Fischer

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der FBL e.V. haben sich auf einen Grundlagenvertrag für die Ausgliederung der höchsten deutschen Frauen-Spielklasse geeinigt.

Nach einer Übergangssaison 2026/27 soll die Verantwortung für Durchführung und Vermarktung der Liga mit 1. Juli 2027 vom DFB auf den Zusammenschluss der 14 Bundesligavereine übergehen. Die Vereinbarung sieht zunächst eine Verpachtung der Liga für sieben Jahre vor. Der Grundlagenvertrag regelt die rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Beziehungen zwischen beiden Seiten und orientiert sich dabei in Teilen an den Strukturen der Deutschen Fußball Liga (DFL) im Männerfußball.

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Künftig wird der FBL e.V. einen Pachtzins an den DFB entrichten. Darüber hinaus sind ab dem vierten Vertragsjahr Ticketabgaben an die Landesverbände sowie finanzielle Unterstützungen für deren Aktivitäten vorgesehen. Der DFB wird weiterhin die Abstellungen von Nationalspielerinnen vergüten und gleichzeitig in die Professionalisierung des Schiedsrichterwesens sowie in zertifizierte Nachwuchsleistungszentren investieren.

Mit der Ausgliederung soll die weitere Professionalisierung der Liga vorangetrieben werden. Insbesondere bei der Vermarktung und medialen Positionierung sollen künftig klarere Verantwortlichkeiten geschaffen werden.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf bezeichnete die Einigung als wichtigen Schritt: „Wir haben nach intensiven Gesprächen einen tragfähigen Kompromiss gefunden, dem unsere Gremien zustimmen konnten. Es ist zu begrüßen, dass der FBL e.V. das Solidarmodell zwischen Profifußball und Amateurbasis anerkennt. Der finale Beschluss zur Ausgliederung der Frauen-Bundesliga wird auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag gefasst. Der DFB wird seiner Verantwortung für die Entwicklung des Frauenfußballs in Deutschland in Gänze gerecht und wird die Frauen-Bundesliga im Schiedsrichterwesen und der Nachwuchsförderung finanziell wesentlich unterstützen.“

Auch DFB-Generalsekretär Holger Blask sieht in der Einigung einen wichtigen Meilenstein: „Für die weitere Professionalisierung des Frauenfußballs in Deutschland ist es unabdingbar, dass nun Klarheit für die Zukunft der Google Pixel Frauen-Bundesliga herrscht. Insbesondere für die mediale Vermarktung braucht es klare Verantwortlichkeiten. Wir wünschen den Klubs und den Verantwortlichen der FBL viel Erfolg für die anstehenden Aufgaben.“

Mit der geplanten Neustrukturierung erhält der Frauenfußball in Deutschland erstmals eine eigenständige Organisationsform auf Ligaebene. Der DFB will sich künftig verstärkt auf die Frauen-Nationalmannschaften, den DFB-Pokal der Frauen sowie die Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs in den weiteren Spielklassen konzentrieren.

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