Die Formel 1 hat ihren CO₂-Fußabdruck seit 2018 um 35 Prozent reduziert und sieht sich auf Kurs, das selbst gesetzte Netto-Null-Ziel bis 2030 zu erreichen. Das geht aus dem aktuellen Impact Report der Rennserie hervor.
Laut Formel 1 konnten seit 2018 rund 80.000 Tonnen CO₂-Äquivalente eingespart werden. Die größten Fortschritte wurden in den Bereichen Logistik, Reisen, Energieversorgung sowie bei der Durchführung der Rennveranstaltungen erzielt.
Ein wichtiger Hebel ist die schrittweise Verlagerung von Luftfracht auf Seewege und regionale Logistikzentren. Bis 2030 soll mehr als die Hälfte der Übertragungs- und Veranstaltungsfracht nicht mehr per Flugzeug transportiert werden. Dort, wo Flugtransporte weiterhin notwendig sind, setzt die Formel 1 verstärkt auf nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF). Die Emissionen aus dem Reisebereich konnten laut Bericht bereits um 27 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2018 gesenkt werden.
Auch bei den Teams und der Infrastruktur wurden Maßnahmen umgesetzt. Durch den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien in Fabriken, Büros und anderen Einrichtungen konnten die entsprechenden Emissionen seit 2018 um 64 Prozent reduziert werden. Zusätzlich investiert die Formel 1 seit 2024 verstärkt in nachhaltige Flugkraftstoffe. Nach Angaben der Serie wurden die Investitionen in diesem Bereich seither jährlich verdoppelt. [...]