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FIFA-NFTs im Visier der Schweizer Glücksspielaufsicht

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Die Schweizer Glücksspielaufsichtsbehörde hat im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eine Untersuchung zu den sogenannten „Right-to-Buy“-NFTs der FIFA eingeleitet.

Laut einem Bericht von Bloomberg soll geprüft werden, ob die digitalen Token den geltenden Glücksspielgesetzen entsprechen. Der FIFA selbst wird dabei kein Fehlverhalten vorgeworfen.

Die NFTs ermöglichen Fans, sich das Recht zu sichern, Eintrittskarten für bestimmte WM-Spiele zu erwerben. Je nach Team liegen die Preise zwischen 299 und 999 US-Dollar. Käufer können Token erwerben, die an ein Nationalteam gebunden sind – qualifiziert sich dieses Team für das Turnier, erhalten sie die Möglichkeit, Tickets zu kaufen. Der Preis der Token orientiert sich an Wettquoten: Nationen wie Brasilien, England oder Argentinien gehören zu den teuersten.

Da der Nutzen der Token von der Qualifikation der Teams abhängt, sehen Kritiker Parallelen zum Glücksspiel. Fans, deren Teams sich nicht qualifizieren, könnten mit wertlosen Token zurückbleiben. Viele dieser digitalen Zugangsrechte sind bereits ausverkauft, einige sind weiterhin auf dem von der FIFA gemeinsam mit dem Web3-Partner Modex betriebenen Marktplatz erhältlich.

Die FIFA hat bereits Erfahrung mit NFT-Projekten gesammelt. 2024 startete sie eine Sammelaktion namens „First Timers“, bei der Fans digitale Gegenstände in verschiedenen Seltenheitsstufen erwerben konnten, um sich die Chance auf Ticketrechte zu erspielen. Das System erinnerte an sogenannte Lootbox-Mechanismen aus Videospielen wie EA FC, bei denen die Wahrscheinlichkeit für seltene Objekte stark variiert.

Mit der laufenden Prüfung könnte die Schweizer Regulierungsbehörde nun klären, ob die NFT-Modelle der FIFA in Zukunft unter strengere Auflagen fallen.

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