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FIFA investiert über 50 Millionen US-Dollar in Marketing zur Klub-Weltmeisterschaft 2025

(c) GEPA pictures/ ZUMA Press/ Trent Patterson

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Mit verstärkter Werbung und Preisnachlässen will der Verband die Zuschauerzahlen in den USA steigern.

Die FIFA hat ihre Marketingausgaben für die laufende Klub-Weltmeisterschaft 2025 in den USA auf über 50 Millionen US-Dollar erhöht. Das ursprünglich geplante Budget wurde laut Medienberichten bereits im vergangenen Monat um mehrere Millionen aufgestockt, um das Zuschauerinteresse zu erhöhen und die Ticketverkäufe anzukurbeln.

Das Turnier mit 32 Mannschaften gilt als Prestigeprojekt von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Ziel ist es, einen global relevanten Vereinswettbewerb zu etablieren, der neue Einnahmequellen erschließt und die Position der FIFA im Klubfußball stärkt.

Im Fokus der Marketingkampagne stehen soziale Medien: Die FIFA investierte gezielt in bezahlte Beiträge über Influencer auf Instagram. Zudem wurden großflächige Werbetafeln an Autobahnen in mehreren US-Städten geschaltet.

Trotz dieser Maßnahmen verlief der Ticketverkauf zum Auftakt des Turniers schleppend. Für das Eröffnungsspiel zwischen Inter Miami und Al Ahly im 64.767 Plätze fassenden Hard Rock Stadium fielen die Ticketpreise deutlich – zum Teil auf weniger als ein Sechstel des ursprünglichen Preises von 349 US-Dollar. Durch reduzierte Preise und Freikarten erreichte das Spiel letztlich 60.927 Zuschauer.

Die Zuschauerzahlen der Gruppenphase fielen unterschiedlich aus. Bayern München zog mit einem 10:0-Sieg gegen Auckland City 21.152 Fans an, während das Duell zwischen Paris Saint-Germain und Atlético Madrid von 80.619 Besuchern im Rose Bowl verfolgt wurde. Spiele wie Palmeiras gegen Porto (46.275) und Seattle gegen Botafogo (30.151) blieben deutlich unter der Stadionkapazität.

Für Aufmerksamkeit sorgte insbesondere das Spiel Chelsea gegen Los Angeles FC im Mercedes-Benz Stadium: Nur 22.137 Zuschauer kamen – bei einer Stadionkapazität von 71.000.

Dennoch zeigt sich die FIFA optimistisch. Präsident Infantino erklärte bereits im April, dass er sich keine Sorgen um leere Ränge mache: „Wenn Mannschaften zu einer Weltmeisterschaft kommen, um etwas Echtes zu spielen, werden die Stadien voll sein.“

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