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Europas Topligen generieren über eine Milliarde US-Dollar durch neue Sponsoringverträge

(c) Gepa Pictures

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Die fünf größten europäischen Fußballligen – Premier League, LaLiga, Serie A, Bundesliga und Ligue 1 – haben laut einer Analyse von Ampere Analysis allein in den ersten drei Monaten der Saison 2025/26 Sponsoringverträge im Gesamtwert von rund 1,1 Milliarden US-Dollar abgeschlossen oder verlängert.

Insgesamt belaufen sich die jährlichen Sponsoringausgaben der Ligen und ihrer Clubs zum Saisonstart auf 5,4 Milliarden US-Dollar. Besonders auffällig: Erstsponsoren machten 53 Prozent aller neuen Verträge aus – ein Zeichen für den anhaltenden Zufluss neuer Marken in den europäischen Fußball.

Der größte Zuwachs kam aus dem Finanzsektor: Der Anteil von Finanzdienstleistungsunternehmen an den Gesamtausgaben stieg gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozentpunkte auf 16 Prozent. Zudem stammen drei Viertel aller Sponsoringgelder von internationalen Unternehmen außerhalb der jeweiligen Ligamärkte.

In den ersten Monaten der laufenden Saison schlossen Unternehmen aus den Bereichen Handel, Devisendienstleistungen, Haushaltswaren und Luxusmode mehr Sponsoringverträge ab als in der gesamten Vorsaison. Adidas gilt laut Ampere Analysis als die ausgabestärkste Marke in allen fünf Ligen und hat seine Investitionen in Trikot- und Ausrüsterverträge um über 100 Millionen US-Dollar erhöht. Das Unternehmen hält mit einem Anteil von elf Prozent den Spitzenplatz vor Nike.

„Sponsoring ist eine wichtige Einnahmequelle für Vereine und Ligen, die mit stagnierenden Erlösen aus Medienrechten zu kämpfen haben“, erklärte Ed Keppie, leitender Analyst bei Ampere Analysis. „Eine Milliarde US-Dollar an neuen Verträgen in nur drei Monaten zeigt, dass viele Marken Sponsoring im europäischen Fußball trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten als stabile und wirkungsvolle Marketinglösung betrachten.“

Mit dem Beginn der Länderspielpause pausieren die nationalen Wettbewerbe aktuell. LaLiga, Bundesliga und Ligue 1 nehmen am 17. Oktober den Spielbetrieb wieder auf, die Premier League und die Serie A folgen einen Tag später.

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