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EuroLeague präsentiert neue Markenidentität und beendet Titelsponsoring mit Turkish Airlines

(c) IMAGO / One Inch Productions

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Mit einem umfassenden Rebranding und dem Ende der langjährigen Titelsponsoring-Vereinbarung mit Turkish Airlines läutet die EuroLeague eine neue strategische Phase ein.

Die kontinentale Basketballliga will ihre Position als führender Wettbewerb Europas weiter ausbauen und zugleich die Weichen für eine stärkere globale Präsenz stellen. Nach 15 Jahren beendet die EuroLeague ihre Partnerschaft mit Turkish Airlines, die seit 2010 als Titelsponsor fungierte.

Künftig soll der Wettbewerb unter dem Namen „EuroLeague“ eigenständig auftreten. Begleitet wird dieser Schritt von einer neuen visuellen Identität, einschließlich eines überarbeiteten Logos, das auf allen Plattformen zum Einsatz kommen wird. Die Liga beschreibt den Wandel als Start in eine „mutige neue Ära“ und möchte sich als „Herzschlag des europäischen Basketballs“ positionieren.

Parallel zur Markenauffrischung will die EuroLeague ihre kommerzielle Strategie neu ausrichten. Im Fokus steht die Gewinnung globaler Partner, die das internationale Profil der Liga schärfen sollen. Verträge mit Unternehmen wie Visa und Motorola, die im Vorjahr unterzeichnet wurden, unterstreichen diesen Ansatz. Ein erneutes Titelsponsoring ist vorerst nicht vorgesehen.

„Mit der Vereinigung unter dem Namen EuroLeague führen wir nicht nur ein Rebranding durch, sondern definieren auch unsere Ambitionen neu“, so Euroleague-Geschäftsführer Paulius Motiejunas. Man wolle künftig Fan-Engagement, globale Reichweite und den Mehrwert für Clubs und Partner weiter stärken. Turkish Airlines dankte Motiejunas für die langjährige Unterstützung, die die Entwicklung der modernen EuroLeague maßgeblich mitgeprägt habe.

Im Mai war zudem angekündigt worden, dass die EuroLeague ab der kommenden Saison auf 20 Teams erweitert wird – sportsbusiness.at hat berichtet. Neu dabei sind Dubai Basketball, Hapoel Tel Aviv und Valencia Basket. Alba Berlin hingegen verlässt den Wettbewerb und schließt sich der Fiba Basketball Champions League an.

Der neue Kurs erfolgt auch vor dem Hintergrund anhaltender Diskussionen über eine mögliche Kooperation zwischen der EuroLeague, der NBA und der FIBA im Hinblick auf die Etablierung einer europäischen Liga. Motiejunas betonte zuletzt gegenüber The Athletic, dass eine Zusammenarbeit immer notwendiger erscheine.

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