Euroleague Basketball hat einen umfassenden Zehnjahresplan vorgestellt, der die Liga und ihre Klubs bis 2036 auf ein deutlich höheres wirtschaftliches Niveau heben soll. Alle 13 Aktionärsklubs haben den Plan einstimmig beschlossen.
Das zentrale Element des Plans sind Ausschüttungen von insgesamt 3,4 Milliarden Euro an die teilnehmenden Klubs über den gesamten Zehnjahreszeitraum. Davon entfallen 2,2 Milliarden Euro auf kommerzielle Erlöse und 1,2 Milliarden Euro auf Franchise-Gebühren. Bis zum Ende des Planungshorizonts soll der jährliche kommerzielle Umsatz der Liga auf 648 Millionen Euro steigen – ein ambitioniertes Ziel, das an das fünffache Umsatzwachstum der vergangenen Dekade anknüpft.
Ein weiterer Eckpfeiler ist der Übergang zum Franchise-Modell, der bereits ab der Saison 2026/27 eine Wertsteigerung von 25 Prozent für Klubs und Liga bewirken soll. Aktuell werden die lizenzierten Klubs kollektiv auf 1,8 Milliarden Euro und die Liga selbst auf 1,4 Milliarden Euro geschätzt. Bis 2036 sollen diese Werte auf 5,4 Milliarden beziehungsweise 7,98 Milliarden Euro steigen – der kombinierte Gesamtwert würde damit die Marke von 13 Milliarden Euro überschreiten.
Für Erweiterungen der Liga sind zwei Expansionsfenster in den Jahren 2027 und 2031 vorgesehen. Euroleague Basketball hat nach eigenen Angaben bereits 15 bindende Angebote mit einem Gesamtwert von 1,2 Milliarden Euro auf dem Tisch [...]