Manchester Citys Hauptsponsor Etihad Airways fühlt sich durch das Urteil gegen den Klub zu Unrecht mitbeschuldigt und prüft rechtliche Schritte gegen die Premier League. An der Partnerschaft mit City will die Fluggesellschaft trotzdem festhalten.
Etihad Airways, seit 2009 Hauptsponsor von Manchester City, erwägt laut Medienberichten rechtliche Schritte gegen die Premier League. Die Airline fühle sich durch die Begründung des Urteils in die Nähe eines Fehlverhaltens gerückt, obwohl das Unternehmen nach eigenen Angaben im Verfahren nicht befragt worden sei. Man werde juristisch prüfen, welche Möglichkeiten und Rechtsmittel zur Verfügung stehen, um die eigenen Interessen zu schützen. Die Premier League müsse Verantwortung für die Folgen der Art und Weise übernehmen, wie die Ergebnisse dargestellt wurden, hieß es. Die langjährige Partnerschaft mit dem Klub stehe jedoch nicht zur Disposition.
Im Zentrum des Verfahrens stehen die Jahre 2009 bis 2018, in denen Manchester City dreimal englischer Meister wurde. Die Vorwürfe umfassen falsche Angaben zu Finanzen und Sponsoringeinnahmen sowie unvollständige Informationen über Trainer- und Spielergehälter. Laut der unabhängigen Kommission soll der Klub seine Einnahmen mithilfe von Scheinverträgen mit Sponsoren künstlich [...]