sportsbusiness.at

EHF und Infront restrukturieren langfristige Vereinbarung

(c) Infront

Diesen Artikel teilen

Infront, der Europäische Handballverband (EHF) und EHF Marketing haben ihren 10-jährigen Exklusivvertrag für Medien- und Marketingrechte neu strukturiert.

Das neue Modell, das bis 2030 läuft, sieht vor, dass Infront die Medienrechte an den EHF-Nationalmannschafts- (EHF Euro Events inkl. Qualifikationsspiele und EHF Beach Handball Euro) und Klubwettbewerben behält.

Infront behält zudem die Vermarktungsrechte für die entsprechenden EHF-Nationalmannschaftsturniere, während EHF Marketing die Rechte für die Klubwettbewerbe zurückerhält. Die Produktion der EHF Euro-Veranstaltungen wird ebenfalls vollständig von Infront Productions übernommen.

Die DAZN Group beendet ihre Beteiligung an dem Joint Venture, behält aber die Medienrechte an allen EHF-Klubwettbewerben in Österreich, Deutschland, Spanien und der Schweiz.

Julien Ternisien, Senior Vice President Summer Sports bei Infront: „Die EHF und Infront sind seit 1993 Partner und wir haben bei jedem Schritt unserer langfristigen Zusammenarbeit neue Maßstäbe gesetzt. Mit dieser Vereinbarung sind wir 2020 in eine neue Ära des Handballsports eingetreten. Auch wenn sich die Struktur geändert hat, gehen wir davon aus, dass wir den Sport gemeinsam mit der EHF und EHF Marketing weiterentwickeln werden. Handball hat eine glänzende Zukunft und wir freuen uns, ein Teil davon zu sein.“

Martin Hausleitner, Generalsekretär des Europäischen Handballverbandes: „2020 haben wir uns auf den Weg gemacht, den Handball zur attraktivsten Hallenmannschaftssportart in Europa weiterzuentwickeln. Diese Reise geht auch in der neuen Struktur ohne Unterbrechung weiter und die EHF ist sehr froh, einen vertrauenswürdigen Partner wie Infront, mit dem wir nun schon seit fast 30 Jahren sehr eng zusammenarbeiten, an unserer Seite zu haben. Wir freuen uns sehr auf die nächsten Schritte in dieser Partnerschaft, um unseren Sport auf ein neues Level zu heben.“

David Szlezak, Geschäftsführer von EHF Marketing: „Eine 10-Jahres-Vereinbarung braucht immer eine unternehmerische Vision. Die jüngste Umstrukturierung beweist nur, dass alle beteiligten Parteien entschlossen sind, unseren Sport weiterzuentwickeln und den Fans sein volles Potenzial zu bieten. Dass EHF Marketing die Vermarktungsrechte an den Klubwettbewerben behält, ermöglicht nicht nur die entscheidende Entwicklung kreativer neuer Konzepte, sondern auch größtmögliche Flexibilität und kurze Umsetzungszeiten. Bereits zu Beginn der Saison 2022/23 konnten wir einen neuen wertvollen Titelpartner begrüßen und die langfristige Partnerschaft mit Gorenje in der Machineseeker EHF Champions League ausbauen. Wir freuen uns darauf, diese Reise fortzusetzen, das Produkt zu erweitern und unsere hochkarätigen Klubwettbewerbe auf dem europäischen Sponsoringmarkt zu positionieren.“

Neueste Beiträge

2025_03_21_OEFB_WORKSHOP_JWA_4203

Felicia Mutterer: „Der schnellste Sponsoring-Deal kam über LinkedIn zustande.“ [Partner-News]

(c) GEPA pictures/ Armin Rauthner

Finanzielle Turbulenzen beim SKN St. Pölten: Investor FC32 stellt Zahlungen ein

(c) ML Marketing

Luis Vicente verstärkt den Beirat von ML Marketing

(c) ÖTRV

ÖTRV und Erima arbeiten bis Los Angeles 2028 wieder zusammen

(c) Adidas

Adidas wird offizieller Ausrüster der Kings League Germany

Podcast​