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DFL und Dazn mit juristischem Erfolg gegen illegale Streamingplattform

(c) GEPA pictures/ Witters/ Frank Peters

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Die Deutsche Fußball Liga (DFL) und Dazn haben im Kampf gegen illegale Sportübertragungen einen juristischen Erfolg erzielt. Ein Gericht ordnete die Sperrung der Plattform livetv.sx in Deutschland an.

Nach Angaben von DFL und Dazn handelt es sich bei livetv.sx um die größte illegale Sport-Streamingplattform in Deutschland. Die Webseite sei seit mehr als 13 Jahren aktiv und für einen erheblichen Teil des illegalen Sport-Streaming-Konsums im deutschsprachigen Raum verantwortlich.

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Das Verfahren wurde über die Clearingstelle Urheberrecht im Internet (CUII) koordiniert. DFL und Dazn unterstützten die rechtlichen Schritte mit Daten und Analysen. Weitere Maßnahmen gegen verbundene Plattformen werden derzeit geprüft.

„Diese Entscheidung ist von großer Bedeutung für den Rechteschutz, ein Bereich, in den die Bundesliga seit vielen Jahren investiert und in dem sie umfassende Maßnahmen umsetzt“, sagt DFL-Geschäftsführer Steffen Merkel. „Dadurch können wir nun in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen wie der CUII, Strafverfolgungsbehörden und unseren Partnern wirksamer denn je gegen illegale Streaming-Netzwerke vorgehen.“

Auch Dazn sieht in dem Urteil einen wichtigen Schritt im Vorgehen gegen digitale Piraterie. „Dieses Gerichtsurteil ist ein Meilenstein im Kampf gegen den Diebstahl von Inhalten in Deutschland“, sagt Edward McCarthy, Chief Operating Officer der Dazn Group. „Durch die Arbeit im Rahmen der CUII und die Zusammenarbeit mit Partnern wie der DFL zeigt Dazn, dass koordinierte Durchsetzungsmaßnahmen zu spürbaren Ergebnissen führen können.“

Die DFL engagiert sich seit mehreren Jahren verstärkt im Bereich Rechteschutz und geht gemeinsam mit Partnern gegen illegale Streamingangebote vor. Laut beiden Organisationen soll die aktuelle Entscheidung auch ein Signal gegen organisierte Sportpiraterie setzen.

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