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Der FC Barcelona könnte von Nike auf eigene Marke umsteigen

(c) FC Barcelona

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Die Katalanen sehen sich schon länger nach einem möglichen neuen Ausstatter um. Nun könnten sie die Partnerschaft mit Nike beenden und die Trikots in Zukunft selbst produzieren.

Bereits seit 1998 arbeiten der FC Barcelona und Nike zusammen. Der aktuelle Vertrag läuft noch bis Juni 2028. Doch der FC Barcelona machte zuletzt keinen Hehl daraus, dass der Klub mit der Partnerschaft – vor allem finanziell – unzufrieden ist. Daher halten sie schon länger nach einem möglichen neuen Ausstatter Ausschau. Neben Puma galt auch >> New Balance als aussichtsreicher Kandidat für die Nike-Nachfolge. Puma soll Barcelona bis zu 100 Millionen Euro pro Saison angeboten haben. Von Nike waren es bisher 85 Millionen Euro.

Nun könnte es jedoch noch einmal anders kommen. Vor einigen Wochen ließ Klubpräsident Joan Laporta mit einer neuen Idee aufhorchen: Der Klub könnte seine eigene Marke gründen und die Trikots in Zukunft selbst herstellen. Dabei könnte der FC Barcelona mit dem Unternehmen BLM zusammenarbeiten. Dieses produziert bereits die gesamte nicht-sportliche Bekleidung des Vereins und verschiedene Merchandise-Artikel. Für die Herstellung und den Vertrieb der Trikots müsste Barcelona wohl mit einem multinationalen Konzern zusammenarbeiten.

Eine Frage des Geldes

Nachdem der FC Barcelona primär mit den finanziellen Konditionen des bisherigen Nike-Vertrags unzufrieden ist, überrascht es nicht, dass sich der Klub durch eine mögliche eigene Trikotmarke mehr Einnahmen erhofft. Gleichzeitig sehen sie in der Gründung einer eigenen Marke einen Vorteil rund um dafür nötige Vertragskündigung mit Nike. Wenn der FC Barcelona zu keinem Nike-Konkurrenten wechselt, stehen die Chancen besser, dass sie sich auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung einigen können. Ein direkter Wechsel zu einem Konkurrenten würde dagegen zu einem Rechtsstreit mit Nike führen.

Ob eigene Marke oder Wechsel zur Konkurrenz – der Verlust von Barcelona als Partner wäre für Nike nicht der erste Rückschlag in der jüngsten Vergangenheit. So endete vor kurzem bereits die >> jahrelange Zusammenarbeit mit Tiger Woods. In der Saudi Pro League wurde Nike von Adidas abgelöst und >> bei RB Leipzig von Puma.

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