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Commonwealth Bank vor Sponsoring-Deal über rund 200 Mio. AUD mit Brisbane 2032

(c) GEPA pictures/ Andreas Pranter

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Die australische Commonwealth Bank (CBA) steht laut einem Bericht der Australian Financial Review (AFR) kurz davor, erster großer nationaler Sponsor der Olympischen Spiele 2032 in Brisbane zu werden.

Das Volumen der Vereinbarung soll bei mindestens 200 Millionen Australischen Dollar (rund 141 Mio. US-Dollar) liegen. Demnach setzte sich CBA im Bieterverfahren gegen den Wettbewerber Westpac durch, der auf eine weitere Eskalation im Wettbewerb verzichtete. Offiziell bestätigt ist der Deal bislang nicht.

Im Falle eines Abschlusses dürfte CBA bei Aktivierungsrechten Einschränkungen unterliegen. Hintergrund ist die bestehende Partnerschaft des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mit Visa als globalem Top-Sponsor im Bereich Zahlungsdienstleistungen. Visa dürfte bei der Bewerbung eigener Payment-Lösungen sowie beim Einsatz von Zahlungsterminals an den Wettkampfstätten Vorrang genießen.

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Für CBA wäre das Engagement ein strategischer Schritt nach dem Ende der 37-jährigen Partnerschaft mit Cricket Australia im Vorjahr. Westpac hatte sich anschließend die Rolle als Hauptpartner des nationalen Cricket-Verbands gesichert.

Parallel dazu baute CBA zuletzt sein Engagement im Fußball aus. Die Bank fungiert als Namensrechts-Partner der australischen Männer-Nationalmannschaft und war bereits Titelsponsor des Frauen-Nationalteams. Medienberichten zufolge soll dieser Vertrag ein Volumen zwischen 60 und 90 Millionen Australischen Dollar über sechs Jahre umfassen.

Für das Organisationskomitee von Brisbane 2032 käme ein Abschluss mit CBA zu einem zentralen Zeitpunkt. Die Spiele finden in sechs Jahren statt, während das operative Budget derzeit neu kalkuliert wird. Ursprünglich war nach der Vergabe 2021 ein Budget von 4,9 Milliarden Australischen Dollar vorgesehen.

Das Organisationskomitee verfolgt ein kommerzielles Einnahmeziel von zwei Milliarden Australischen Dollar. Sponsoring soll dabei einen wesentlichen Anteil beitragen. Laut AFR werden aktuell mehrere Kategorien parallel verhandelt, die rund 20 Prozent der kommerziellen Erlöse abdecken sollen.

Die kommerziellen Aktivitäten von Brisbane 2032 werden von Chief Commercial Officer Francois-Xavier Bonnaillie verantwortet, der zuvor in leitender Funktion für die Partnerschaften der Spiele in Paris 2024 zuständig war.

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