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 Britische Glücksspielkommission klagt Sorare

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Das Fantasy-Sport-Unternehmen Sorare, bekannt für seine NFTs (nicht-fungible Token) und Partnerschaften mit großen Sportligen wie der Premier League, steht im Fokus einer Klage der britischen Glücksspielkommission.

Die Regulierungsbehörde beschuldigt das in Paris ansässige Unternehmen, ohne Lizenz Glücksspieldienste anzubieten. Die Vorwürfe sind das Ergebnis einer dreijährigen Untersuchung. >> Sorare wird nächste Woche vor dem Amtsgericht Birmingham erscheinen. Strafrechtliche Verfolgungen durch die Glücksspielkommission sind äußerst selten; der einzige andere bekannte Fall betrifft Manipulationen bei Windhundrennen.

Das Unternehmen bestreitet die Vorwürfe entschieden. In einer Erklärung heißt es: „Wir bestreiten entschieden alle Behauptungen, dass Sorare nach britischem Recht ein Glücksspielprodukt ist.“ Sorare erklärte weiter, dass die Kommission das Geschäftsmodell missverstanden habe, da es sich um ein Spiel handele, das die Mechanik von Fantasy-Sportarten mit dem Sammeln von NFTs kombiniere.

Sorare ermöglicht es Nutzern, Teams aus NFTs echter Sportler zusammenzustellen und basierend auf deren realen Leistungen Punkte zu sammeln. Während das Spiel mit kostenlosen Karten gespielt werden kann, werden seltenere Karten über Auktionen mit echter Währung erworben, was den Nutzern die Möglichkeit gibt, durch Investitionen von den sportlichen Leistungen der Athleten zu profitieren.

Neben der Premier League hat Sorare Partnerschaften mit weiteren namhaften Ligen wie LaLiga, der Bundesliga, der NBA und der MLB. Auch prominente Persönlichkeiten wie Kylian Mbappé und Serena Williams unterstützen das Unternehmen.

Die gerichtlichen Auseinandersetzungen könnten weitreichende Konsequenzen für Sorare und sein Geschäftsmodell haben.

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