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Brasilien bringt sich als Ausrichter der Klub-Weltmeisterschaft 2029 ins Spiel

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Der brasilianische Fußballverband CBF hat im Rahmen eines FIFA-Gipfels in Miami offiziell sein Interesse an der Ausrichtung der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2029 bekundet.

Bei einem Treffen am 20. Juni sprach CBF-Präsident Samir Xaud mit FIFA-Präsident Gianni Infantino über die Pläne, die zweite Ausgabe des reformierten Turniers nach Brasilien zu holen. Xaud betonte die Bedeutung Brasiliens als eine der renommiertesten Fußballnationen und stellte das Land als geeigneten Gastgeber für die Klub-Weltmeisterschaft vor. Infantino habe laut CBF positiv auf das Gespräch reagiert und die Möglichkeit einer Vergabe an Brasilien ausdrücklich offen gelassen.

Für den brasilianischen Verband wäre die Austragung ein strategischer Schritt, um den Fußball im Land weiterzuentwickeln. Vier brasilianische Teams – Botafogo, Flamengo, Fluminense und Palmeiras – nehmen derzeit an der Klub-WM 2025 teil, wobei Palmeiras und Botafogo bereits in die K.o.-Runde eingezogen sind.

Auch die Zuschauerzahlen in Brasilien sind laut SBC Noticias vielversprechend: Über 75 Millionen Menschen verfolgten die Gruppenspiele bei Globo, dem nationalen Rechteinhaber. Mit der erfolgreichen Ausrichtung der Männer-WM 2014 und der bevorstehenden Frauen-WM 2027 sieht sich Brasilien infrastrukturell gut aufgestellt. Neben Brasilien haben auch Australien, Neuseeland, Marokko, Spanien und Portugal ihr Interesse an der Ausrichtung des Turniers 2029 signalisiert.

Die endgültige Entscheidung über den Austragungsort steht noch aus. Laut CBF soll die Initiative nun weiterverfolgt werden.

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