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Bewerbung für Nordische Ski-WM 2031 in Ramsau steht auf der Kippe

(c) GEPA pictures/ Wolfgang Grebien

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Die Zeit für eine Bewerbung von Ramsau um die Austragung der Nordischen Ski-WM 2031 wird knapp. Obwohl der Österreichische Skiverband (ÖSV) das Vorhaben unterstützt, fehlen noch entscheidende Finanzierungszusagen von Bund und Land Steiermark. Bewerbungsschluss beim Internationalen Skiverband (FIS) ist der 1. Mai.

Alois Stadlober, Obmann des WSV Ramsau, zeigte sich trotz der unsicheren Lage vorsichtig optimistisch: „Ich bin immer noch guter Dinge, aber die Zeit wird knapp. Es ist noch nicht zu spät, es ist aber schon nach fünf vor zwölf.“ Verzögert wird die Entscheidung auch durch die bevorstehenden Gemeinderatswahlen am 23. März, nach denen weitere Gespräche mit Vertretern von Landesregierung, Gemeinde und ÖSV stattfinden sollen.

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Ein zusätzliches Hindernis sind offene Schuldscheine aus der letzten Nordischen Ski-WM 1999 in Ramsau. Damals gewährte das Land Steiermark Darlehen in Höhe von über zwei Millionen Euro, die spätestens bis 2053 zurückgezahlt werden müssen.

Finanzierung bleibt zentrale Herausforderung

Eine erfolgreiche Bewerbung würde Investitionen in die Wettkampfanlagen erforderlich machen, darunter den Neubau der Normalschanze. Für die WM 2019 in Seefeld wurden insgesamt rund 30 Millionen Euro aufgewendet. Auch in Bischofshofen, wo die Großschanzenbewerbe ausgetragen werden sollen, wären Modernisierungen nötig.

Stadlober betonte, dass viele dieser Infrastrukturmaßnahmen auch unabhängig von der WM notwendig wären und der Region langfristig zugutekämen. Ein Zuschlag durch die FIS wäre für Ramsau nahezu sicher, da bislang keine anderen Bewerber für 2031 bekannt sind. Für 2033 hingegen werden Interessenten aus Deutschland und Lake Placid erwartet. Daher sollte Österreich die Chance laut Stadlober nutzen.

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