Die BBC steht in der Kritik mehrerer britischer Sportverbände. Eine Untersuchung des Telegraph hat eine Debatte ausgelöst, in der führende Vertreter olympischer Disziplinen dem öffentlich-rechtlichen Sender vorwerfen, die Sichtbarkeit ihrer Sportarten zugunsten der Premier League zu reduzieren.
Hintergrund ist eine interne Umstrukturierung bei BBC Sport, die laut Telegraph mit Budgetkürzungen von rund 2,6 Millionen Pfund verbunden ist. Verbandsvertreter befürchten, dass ein kleineres Redaktionsteam zwangsläufig noch stärker auf reichweitenstarke Inhalte setzen wird. Besonders besorgniserregend ist dies für die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles: Offiziellen zufolge könnte eine geringere BBC-Präsenz nicht nur das öffentliche Profil der Athletinnen und Athleten schwächen, sondern auch die Gewinnung privater Sponsoren erschweren. BBC-Sport-Direktor Alex Kay-Jelski hatte Vertreter olympischer und paralympischer Sportarten bereits informiert, dass er das gewünschte Berichterstattungsniveau nicht garantieren könne.
Drew Barrand, CEO von Aquatics GB, gab diesen Bedenken öffentlich Ausdruck: Er sieht BBC Sport Online auf dem Weg von einem breiten Angebotsprinzip hin zu einer [...]