Austria Salzburg hat einen wichtigen Schritt in Richtung Profifußball gemacht: Die Bundesliga hat am Dienstag bestätigt, dass das Stadion in Maxglan die infrastrukturellen Anforderungen für einen Spielbetrieb in der Zweiten Liga erfüllt.
Die zuletzt diskutierten Fragen rund um Flutlicht und Sperrstunde konnten nach intensiven Gesprächen geklärt werden. Laut Salzburgs Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) sei die Einigung das Ergebnis eines erfolgreichen Runden Tisches mit allen relevanten Behörden. „Ich bin froh, dass alle aufeinander zugegangen sind. Die Austria hat ihre Hausaufgaben gemacht“, erklärte Auinger. Auch Polizei und Landesumweltanwaltschaft waren bei einer abschließenden Begehung am 27. März eingebunden.
Ein zentraler Punkt war die von der Bundesliga geforderte Betriebsgenehmigung bis 24.00 Uhr. Diese kollidierte zunächst mit einem Bescheid, der eine Sperrstunde um 23.00 Uhr vorsah. Austria-Präsident Claus Salzmann erklärte, dass eine Lösung gefunden wurde, „ohne dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen übergangen wurden“.
Bis zum 14. April prüft nun der Senat 5 der Bundesliga, ob auch die wirtschaftlichen und organisatorischen Kriterien für eine Zweitliga-Lizenz erfüllt sind. Sportlich liegt die Austria aktuell in der Regionalliga West auf Platz zwei hinter dem SC Imst und muss sich im weiteren Saisonverlauf noch für den Aufstieg qualifizieren.