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Austria Klagenfurt droht neuer Ärger – Investoren stellen Bedingungen für mögliche Übernahme

(c) GEPA pictures/ Matthias Trinkl

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Bei Austria Klagenfurt spitzt sich die Lage weiter zu: Der Klub soll seit drei Monaten keine verpflichtenden Liquiditätsberichte an die Bundesliga übermittelt haben – eine Auflage, die Bedingung für die Lizenzerteilung war. Zudem stellen mögliche Investoren ihre Bedingungen klar.

Laut einem Bericht der Kronen Zeitung liegen derzeit nur unvollständige Unterlagen vor. Damit drohen den Kärntnern erneut Konsequenzen durch den Senat 5, der im November über mögliche Sanktionen entscheiden wird. Diese könnten von einer Verwarnung bis hin zu Punktabzügen oder im Extremfall einem Lizenzentzug reichen.

Schon in der vergangenen Saison war der Verein wegen verspäteter oder fehlerhafter Unterlagen bestraft worden: Drei Punkte wurden abgezogen, zusätzlich verhängte die Bundesliga eine Geldstrafe von 44.000 Euro. Bis Mitte Oktober müssen nun der geprüfte Jahresabschluss sowie die „aktualisierten Zukunftsinformationen“ nachgereicht werden.

Parallel dazu drängt eine Investorengruppe rund um Ex-Sportchef Matthias Imhof und Unternehmer Siegfried Stieglitz auf eine Entscheidung über eine mögliche Übernahme des Klubs. Deren Sprecher Heinz Knapp erklärte gegenüber der Krone, man habe die Finanzierung bereits fixiert, wolle aber nur unter klaren Bedingungen einsteigen:

„Die endgültige Auflistung aller Verbindlichkeiten muss Gesellschafter Zeljko Karajica endlich rausrücken“, fordert Knapp. Man gehe von etwa drei Millionen Euro Schulden aus – sollten es mehr sein, sei das „kein Ausschlussgrund“. Außerdem will die Gruppe sämtliche Schlüsselpositionen im Verein neu besetzen – „vom Präsidenten über die Klubleitung bis zur medizinischen Abteilung“ – und den Klub künftig als Mitgliederverein führen.

Auch politische Einflussnahme lehnen die potenziellen Investoren strikt ab. „Politiker dürfen in einem Verein keine tragende Rolle spielen“, betont Knapp mit Blick auf die mögliche Bestellung von Vizebürgermeister Patrick Jonke als Vizepräsident. Zudem fordert die Gruppe, dass keine Parallelverhandlungen mit anderen Interessenten geführt werden.

Der Kontakt zwischen den Investoren und Austria-Boss Karajica ruht seit Anfang Oktober. Eine Entscheidung soll bald fallen: „Unsere Frist läuft am 17. Oktober aus. Am 18. könnten wir sonst starten“, so Knapp.

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