Mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 haben die Sportartikelhersteller Adidas und Puma ihre neuen Nationalteam-Trikotkollektionen vorgestellt.
Beide Marken präsentierten ihre Designs am 20. März und gaben damit einen ersten Einblick in die Outfits, mit denen zahlreiche Nationalteams beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko auflaufen werden.
Adidas mit Auswärtstrikot-Präsentation
Adidas stellte die Auswärtstrikots seiner Partnerverbände vor. Insgesamt umfasst die Kollektion 25 Nationalteams, darunter Deutschland, Argentinien, Spanien, Italien, Japan und Gastgeber Mexiko. Ein zentrales Element der neuen Kollektion ist die Rückkehr des Trefoil-Logos (Dreiblatt), das erstmals seit 36 Jahren wieder auf WM-Trikots zu sehen sein wird.
Die Designs greifen dabei bewusst ästhetische Elemente der 1990er-Jahre auf, etwa geometrische Muster und stilisierte vertikale Linien. Gleichzeitig sollen moderne Materialien und Technologien die Performance unter unterschiedlichen klimatischen Bedingungen unterstützen.

















































Sam Handy, General Manager Football bei Adidas, erklärt: „Da wir uns einer großen Weltmeisterschaft nähern, die über drei Gastgeberländer hinweg ausgetragen wird, erschien es uns als passender Moment, das Trefoil auf die größte Bühne des Weltfußballs zurückzubringen. Die Fußballkultur befindet sich in einer prägenden Phase, und das Trikot ist vielleicht die authentischste Ausdrucksform dieser Kultur.“
Jedes Trikot greift laut Hersteller zudem kulturelle Elemente des jeweiligen Landes auf. Subtile Details verweisen etwa auf Landschaften, historische Ereignisse, Kunst oder Architektur und verbinden historische Referenzen mit zeitgemäßem Design.
Puma mit speziellem Präsentationsevent in New York City
Parallel dazu präsentierte Puma seine neue Nationalteam-Kollektion bei einem Street-Event auf dem Domino Square in New York City. Die Trikots wurden erstmals von lokalen Spielerinnen und Spielern in einem 4-gegen-4-Turnier vorgestellt und waren Teil eines Events, das Fußball, Musik und Kultur miteinander verbinden sollte.
Zur Puma-Kollektion gehören insgesamt elf Nationalteams aus vier Kontinenten, darunter Portugal, Marokko, Ghana, Senegal, die Elfenbeinküste, die Schweiz, Österreich, Paraguay, Tschechien, Neuseeland und Ägypten. Laut Puma wird damit rund ein Viertel der Teilnehmer des Turniers in Ausrüstung der Marke antreten.
Nadia Kokni, Vice President Global Brand Marketing bei Puma, erklärt: „Wir wollten die Fangemeinschaften dort erreichen, wo für sie Bedeutung entsteht – an den Orten und in den Momenten, die ihnen wichtig sind. Dieses Event wurde genau auf dieser Überzeugung aufgebaut und gab lokalen Spielerinnen und Spielern die Möglichkeit, diese neuen Trikots erstmals in ihrem eigenen Umfeld zu präsentieren.“


















Auch die strategische Bedeutung der Kollektion wird hervorgehoben. Dominique Gathier, Vice President Teamsport bei Puma, sagt: „Mit Ausrüstung für Nationen auf vier Kontinenten – und fast einem Viertel aller Länder, die an diesem Sommerturnier teilnehmen – sind wir beim wichtigsten Moment des Fußballs präsent und stärken unsere Position als eine der führenden Marken im internationalen Fußball.“
Technologisch setzt Puma bei den Trikots auf die Ultraweave-Technologie sowie das feuchtigkeitsableitende dryCELL-Material. Replica-Versionen werden zudem im Rahmen der RE:FIBRE-Initiative aus recycelten Materialien hergestellt.