Die unabhängige Fußballaufsichtsbehörde in England (IFR) hat in einem Bericht alarmierende Zahlen zur finanziellen Lage des englischen Fußballs veröffentlicht. Trotz Rekordeinnahmen machen fast alle Vereine Verluste und die Schulden wachsen weiter.
Laut dem veröffentlichten Entwurf des Berichts „State of the Game" machten in der vergangenen Saison 94 Prozent der 116 Vereine in den fünf höchsten Spielklassen Verluste – trotz Gesamteinnahmen von rund neun Milliarden Pfund (ca. 10,6 Milliarden Euro). 17 Clubs würden selbst ohne die Zahlung von Spielergehältern in den roten Zahlen stecken. Die Mehrheit der Vereine gelte als finanziell nicht tragfähig, darunter 20 Prozent der Premier-League-Clubs.
David Kogan, Vorsitzender der IFR, fasste die Lage in deutlichen Worten zusammen: „Während einige unserer Vereine zu den reichsten und wettbewerbsfähigsten der Welt gehören, stehen andere am Rand des finanziellen Abgrunds." Die Einnahmen seien zwar stark gestiegen, die Kosten jedoch noch stärker – was Schulden und [...]