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win2day Beach Volleyball Tour PRO 2026 mit Zuschauerrekord [Partner-News]

(c) Harald Steiner

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Die win2day Beach Volleyball Tour PRO konnte in der Saison 2026 erstmals mehr als 100.000 Fans begeistern. 100.469 Besucher:innen verfolgten Österreichs beste Beachvolleyballer:innen bei 17 Tourstopps. Ein Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Getragen wurde der Rekord von den sechs MASTERS-Turnieren, so vielen wie nie zuvor. Von Neusiedl am See über Pörtschach am Wörthersee, Innsbruck, das Wiener Donauinselfest und Wolfurt bis Schladming pilgerten tausende Fans in die Stadien. Den Schlusspunkt setzten die Austrian Beach Volleyball Championships im Kitzbüheler Tennisstadion. Auch das Wetter spielte mit: Bis auf einen verregneten Vormittag wurde bei Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen Top-Beachvolleyball geboten.

Mit insgesamt 17 Events in allen neun Bundesländern war die Tour 2026 so breit aufgestellt wie nie. Die sechs MASTERS und die AUSTRIAN CHAMPIONSHIPS wurden durch zehn OPEN-Turniere komplementiert. Größter Publikumsmagnet war das MASTERS während des Wiener Donauinselfests mit mehr als 30.000 Fans. Den stärksten Zuwachs verzeichnete der Saisonauftakt in Neusiedl am See. Mit rund 21.500 Fans kamen dort mehr als ein Drittel mehr Besucher:innen als im Vorjahr. Der ORF übertrug knapp 9 Stunden live, dazu kamen 188 Stunden Livestream von allen Courts und mit Pörtschach wurde erstmals ein MASTERS auf JOYN übertragen. 

MASTERS 2026Fans vor Ort
Wien, Donauinsel30.500
Neusiedl am See21.500
Innsbruck, Marktplatz15.000
Wolfurt13.000
Schladming (MEVZA Championships)10.000
Pörtschach (Premiere)3.000

Daniel Hupfer, Projektleiter der win2day Beach Volleyball Tour PRO: „Mehr als 100.000 Fans – Diese Zahl ist das Verdienst unserer Veranstalter:innen, die mit viel Herzblut Arenen an Seen, auf Stadtplätzen und in Tennisstadien aufgebaut haben. Sechs MASTERS in einer Saison zeigen, wie groß Beachvolleyball in Österreich ist.“

Die Beachvolleyball-Saison im Rückblick

Die Saison startete Ende April in Neusiedl am See. Vor vollen Tribünen und mit einem hochkarätigen Starterfeld holten Kotnik/Lorenzová (SLO/CZE) und das Schweizer World-Tour-Duo Heidrich/Haussener die ersten Titel der Saison. 

Drei Wochen später kehrte Beachvolleyball an den Wörthersee zurück, den früheren Schauplatz von Welt- und Europameisterschaften. Bei der Premiere in Pörtschach mit 275 Tonnen Sand in der Werzers-Arena und drei Tagen Traumwetter siegten die Klinger-Schwestern bei ihrem Saisondebüt auf heimischem Sand. Bei den Herren landete das Interimsduo Hammarberg/Friedl auf Platz 1.

Anfang Juni wurde der Innsbrucker Marktplatz zum fünften Mal zum Centercourt vor der Nordkette. Waller/Trummer und die Sloweninnen Javornik/Marolt holten Gold, die Geschichte des Turniers aber schrieb Laurenz Leitner. Gut ein Jahr nach seiner Krebsdiagnose stand er mit Moritz Kindl im Finale und wurde zum MVP gewählt. 

Die größte Kulisse der Saison bot Anfang Juli die Wiener Donauinsel, wo das MASTERS mitten im Donauinselfest stattfand. Hohenauer/Berger und Hörl/Grössig, die im Finale das britische World-Tour-Team Bialokoz/Batrane bezwangen, sorgten dort für einen rot-weiß-roten Doppelsieg.

Im August lieferte die 37. Wolfurttrophy bei strahlendem Sonnenschein Hexenkessel-Stimmung. Hohenauer/Berger bei den Damen waren auch hier das Maß der Dinge und blieben das gesamte Turnier ohne Satzverlust, bei den Herren triumphierten Seiser/Semerád (AUT/CZE). Für Hohenauer/Berger, Tour-Champions der Jahre 2023 bis 2025, war es nach Wien bereits der zweite MASTERS-Titel des Sommers, wenige Wochen später krönten sie sich zu U20-Europameisterinnen. Einmal mehr der Beweis, dass die win2day Beach Tour ein Sprungbrett für heimische Nachwuchsteams ist.

Zum Abschluss der MASTERS-Serie wurden die MEVZA Championships in Schladming zum Fest für die österreichischen Top-Teams. Alle vier Herren-Halbfinalplätze gingen an ÖVV-Teams. Die Titel holten schlussendlich bei den Damen die steirischen Lokalmatadorinnen Klinger/Klinger und bei den Herren Hammarberg/Berger. 

Neben den MASTERS boten zehn OPEN-Turniere vorrangig den jungen Teams eine Bühne für die ersten Schritte im Profi-Beachvolleyball. Premieren feierten Linz, wo der gebürtige Linzer Philipp Waller mit Partner Maxi Trummer gewann, und Rohrbach-Berg, wo Tristan Kitzmüller und Peter Holzner ihren ersten Tour-Sieg bejubelten. Katharina Holzer und Sara Neiss siegten in Lamprechtshausen und beim OPEN in Zell am See. Schlussendlich holten sie sogar Bronze bei den AUSTRIAN CHAMPIONSHIPS. Das Tulln OPEN feierte sein 30-jähriges Jubiläum mit Siegen für Rabitsch/Shkarupa und Džavoronok mit Ex-Weltmeister Ondřej Perušič (CZE). Weitere Stationen waren Graz, Perg, Steyr, Mondsee und Baden, wo die OPEN-Serie Ende August ihren Abschluss fand.

Nicht nur die Anzahl der Events konnte in der Saison 2026 gesteigert werden. Mit M4Energy und Gasteiner konnten gleich zwei neue starke Partner gewonnen werden. 

Philipp Seel, Geschäftsführer, ÖVV Vermarktungs- und Veranstaltungs GmbH: „Der Zuwachs auf der Sponsorenseite ist in dem aktuell schwierigen wirtschaftlichen Umfeld doppelt erfreulich. Es zeigt die hohe Attraktivität von Beachvolleyball und der win2day Beach Tour PRO.“

Austrian Championships erneut im Kitzbühler Tennisstadion

Zum zweiten Mal wurde das Kitzbüheler Tennisstadion mit 155 Tonnen Sand zur Beachvolleyball-Arena. Vor dem Finalsonntag brachten Skydiver des Heeressportverbands Red Bull Salzburg die österreichische Fahne und den Matchball ins Stadion.

Bei den Damen holten Dorina und Ronja Klinger ihren dritten Staatsmeistertitel nach 2023 und 2025. Bei den Herren revanchierten sich Moritz Pristauz und Philipp Waller für die Finalniederlage von Schladming und schlugen die Titelverteidiger Hammarberg/Berger. 

Für die beiden Finalisten im Herrenbewerb und Österreichs Nummer 1 bei den Damen Klinger/Klinger war der nationale Abschluss gleichzeitig auch der Startschuss für die Olympia-Qualifikation 2028, die im November beginnt. Mit Hammarberg/Berger, aktuell Achte der Weltrangliste und heuer viermal unter den Top 5 bei Elite16-Turnieren, und den EM-Viertelfinalisten Pristauz/Waller hat Österreich gleich zwei Herren-Teams auf Weltklasseniveau. Die Klinger-Schwestern bewegen sich schon seit zwei Saisonen in diesen Sphären und konnten in diesem Sommer ebenso mit mehreren Top-10-Platzierungen aufzeigen. Für die Fans war die win2day Beach Tour PRO damit die seltene Chance, Österreichs Olympia-Hoffnungen live zu erleben.

Ein starkes Zeichen für Inklusion setzten zum zweiten Mal die Staatsmeisterschaften des Österreichischen Gehörlosen-Sportverbands (ÖGSV), die parallel zu den AUSTRIAN CHAMPIONSHIPS ausgetragen wurden. Ihre Medaillenspiele fanden am Finalsonntag auf dem Centercourt statt, Gold ging erneut an Jakob-Lars Kurzmann und Nikita Tkachenko.

Wolfgang Jethan, Manager Sportsponsoring, win2day: „Fairplay, gleichwertige Sichtbarkeit für Frauen und Männer und gelebte Inklusion – all das konnten mehr als 100.000 Menschen diesen Sommer live erleben. Genau dafür steht unser Engagement. Darum sind wir stolz, Titelpartner der win2day Beach Tour zu sein.“

win2day Beach Tour-Champions 2026 und somit jene Teams, die über die gesamte Saison die konstantesten Leistungen abrufen konnten, wurden die Jungstars Magdalena Rabitsch und Oleksandra Shkarupa sowie Michael Klemen und Elias Holzinger. Wie gut die Tour als Sprungbrett funktioniert, zeigt sich bei Shkarupa. 2024 holte sie als 16-Jährige Bronze bei den Nachwuchs-Staatsmeisterschaften, heute zählt sie gemeinsam mit College-Spielerin Rabitsch zu den stärksten Teams des Landes. 

Was bringt der Sommer 2027?
Auch in der kommenden Saison soll es wieder mindestens sieben Top-Events geben. Ziel ist es, an die Rekordsaison anzuknüpfen und erneut mehr als 100.000 Fans an die Courts zu holen. Gleichzeitig startet für Österreichs Topteams im November die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles, die Tour 2027 wird damit zur Heimbühne auf dem Weg dorthin. Auch die Partnerschaften mit M4Energy und Gasteiner sollen in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden. Der Tourkalender 2027 wird mit Ende des Jahres veröffentlicht.

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