Die Green Bay Packers haben ihren Jahresfinanzbericht vorgelegt und weisen einen Nettogewinn von 132,5 Millionen Dollar aus. Das ist ein Anstieg von rund 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zugleich warnt die Klubführung vor strukturellen Nachteilen gegenüber anderen NFL-Franchises.
Der Gewinn ist maßgeblich auf 133,6 Millionen Dollar an nicht-operativen Erträgen zurückzuführen, darunter Investitionsgewinne und der Erlös aus dem Verkauf des NFL Network an ESPN. Im Gegenzug erhielten alle 32 NFL-Klubs gleichermaßen einen Eigenkapitalanteil an ESPN.
Auf operativer Ebene verzeichneten die Packers hingegen ein Minus von 1,1 Millionen Dollar, bedingt durch stark gestiegene Spielerkosten in Höhe von 131,7 Millionen Dollar infolge von Vertragszugängen, Abgängen und vorgezogenen Abschreibungen. Die nationalen Einnahmen stiegen um 4,8 Prozent auf einen Rekordwert von 453,2 Millionen Dollar, auch die lokalen Erlöse aus Ticketing, Sponsoring und Events legten trotz eines Heimspiels weniger zu. [...]