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Vierschanzentournee: Streit um Gelder bringt Neujahrsspringen in Garmisch ins Wanken

(c) GEPA pictures/ Thomas Bachun

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Das traditionelle Neujahrsspringen der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen steht womöglich auf wackeligen Beinen. Hintergrund ist ein Streit um die Verteilung der Einnahmen zwischen dem Deutscher Skiverband (DSV) und dem Skiclub Partenkirchen.

Im Wettkampfkalender des FIS ist der Bewerb am 1. Jänner 2027 derzeit noch nicht endgültig bestätigt. Im Zentrum der Diskussion steht die finanzielle Aufteilung rund um das traditionsreiche Event. Der Skiclub Partenkirchen fordert laut Berichten deutlich höhere Zahlungen vom DSV. Der Verein erhält bisher eine niedrige siebenstellige Summe sowie die Einnahmen aus den Ticketverkäufen, trägt gleichzeitig aber auch große Teile des organisatorischen und infrastrukturellen Risikos.

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Skiclub-Präsident Michael Maurer erklärte gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“: „Wir tragen das komplette Risiko, hatten 22 Jahre lang aber keine signifikanten Zahlungsanpassungen.“ In den vergangenen beiden Jahren habe die Tournee zudem zu Fehlbeträgen geführt.

Zusätzliche Brisanz erhält die Situation durch mehrere Neuerungen ab der Saison 2026/27. Erstmals soll auch eine Frauen-Vierschanzentournee stattfinden. Zudem wird das traditionelle Neujahrsspringen der Männer künftig unter Flutlicht und nicht mehr wie bisher am Nachmittag ausgetragen.

Der Konflikt erhöht den Druck auf den DSV und die FIS, da Garmisch-Partenkirchen seit der Gründung der Tournee im Jahr 1953 fixer Bestandteil des Formats ist. Neben Garmisch gehören auch Oberstdorf, Innsbruck und Bischofshofen zur traditionsreichen Tournee.

FIS-Präsident Johan Eliasch hatte die Einführung der Frauen-Tournee zuletzt als „einen wahren Meilenstein in der Geschichte des Skispringens und des Wintersports insgesamt“ bezeichnet.

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