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Neue Stadion-Studie in Graz sorgt für Diskussionen zwischen Stadt und Land

(c) GEPA pictures/ Chris Bauer

Die Stadt Graz hat die Ergebnisse einer vertieften Machbarkeitsstudie zur Modernisierung des Stadions Liebenau präsentiert. Demnach soll ein Umbau des Stadions innerhalb des vorgesehenen Budgets von maximal 60 Millionen Euro möglich sein.

Während die Stadt nun auf eine Beteiligung des Landes Steiermark drängt, fordert Landeshauptmann Mario Kunasek zunächst „belastbare Zahlen“. Die überarbeitete Studie wurde gemeinsam mit den Fußballklubs SK Sturm Graz und GAK 1902 abgestimmt und soll bis 11. Mai offiziell abgeschlossen werden. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, welche Maßnahmen innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens umgesetzt werden können.

Geplant ist kein kompletter Neubau, sondern ein umfassender Zu- und Umbau des bestehenden Stadions. Große Teile der aktuellen Struktur – darunter die Tribünen im Norden, Osten und Süden inklusive Dach – sollen erhalten bleiben. Auch zusätzliche Grundstückskäufe seien laut Stadt nicht notwendig.

Das modernisierte Stadion soll weiterhin als gemeinsame Heimstätte von Sturm Graz und dem GAK dienen und künftig internationale UEFA-Spiele ermöglichen. Vorgesehen sind rund 15.700 Sitzplätze, die durch flexible Steh- und Sitzplatzlösungen auf etwa 20.100 Plätze erweitert werden können. Zusätzlich sind neue Hospitality- und Skybox-Bereiche für rund 1.700 Personen, modernisierte Gastro- und Sanitärbereiche, technische Erneuerungen sowie Maßnahmen zur Barrierefreiheit und besseren Fantrennung geplant. [...]

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